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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Debüt im Tweelbäker Tonstudio

27.07.2013

Tweelbäke /Wardenburg Er gibt sich ganz locker und abgeklärt, aber etwas nervös ist Wlad Ignatenko aus Weisrusslund doch – „Aber nur ein bisschen“, sagt er.

Für den 15-Jährigen geht am Donnerstagabend ein Traum in Erfüllung,: Der begeisterte Musiker, der seit acht Jahren auf Einladung der Tschernobyl-Gruppe Wardenburg einige Wochen zur Erholung in Deutschland verbringt, darf im Tonstudio von Frank Schütte und Uwe Hensel in Tweelbäke Musik aufnehmen, eine eigene CD mit nach Hause nehmen.

Als Unterstützung hat er seinen eigenen kleinen Fanclub mitgebracht. Gastmutter Christa Bisselmann, Hannelore Glunder, die die Tschernobyl-Gruppe ins Leben rief, und seine Landsleute Marina Berdnikovich, Katja Scharei und Nina Polgowa drücken ihm die Daumen, doch im Studio kommt es auf Wlad allein an, seinen Gesang und sein Gitarrenspiel.

Tontechniker Frank Schütte steht ihm zur Seite und kümmert sich um die Aufnahme. Für ihn ist es selbstverständlich, dem jungen Weißrussen seinen Traum zu erfüllen. Über Oliver Heimann aus Huntlosen, der die Tschernobyl-Gruppe seit acht Jahren begleitet und unterstützt, kam der Kontakt zustande. Heimann erzählt: „In Weißrussland hat Wlad diese Möglichkeit nicht, deshalb habe ich schon letztes Jahr daran gedacht, den Kontakt herzustellen.“ Jetzt hat es geklappt und Wlad kann zeigen, was er kann.

Erst ein wenig schüchtern, doch dann immer selbstbewusster, sitzt der Jugendliche in der Aufnahmekabine, spielt Gitarre und singt ins Mikrofon. Hinter einer Glasscheibe drei Meter weiter sitzt Frank Schütte. Der 46-Jährige bedient die Regler, zeichnet Wlads Musik auf. Er findet: „Er hat eine sehr schöne Stimme, am Gitarrenspiel müssen wir noch ein wenig feilen.“ Er lässt die bisherigen Aufnahmen noch einmal abspielen – Wlad singt ein russisches Liebeslied, das er selbst geschrieben hat und „Yesterday“ von den Beatles, und sagt: „Das hat seinen ganz eigenen Charme.“

Wlad macht seine Sache gut, besonders dafür, dass er das erste Mal mit professionellem Tonequipement arbeitet. „Für die meisten ist es eine Umstellung, wenn sie ihre Stimme selbst hören“, sagt Frank Schütte, bevor er Wlad Kopfhörer verpasst, eben damit er seine Stimme selbst hören kann. Und damit die beiden in Ruhe arbeiten können, setzt er alle Zuhörer kurzerhand vor die Tür. Sie können sich am Ende des Abends die fertige CD anhören.

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