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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Debütanten dürfen gerne wiederkommen

01.06.2015

Hasbruch Die dunklen Wolken, die bedrohlich tief über dem Hasbruch hingen, schreckten niemanden ab, das satte Grün der Eichen und Buchen, vor allem aber die harmonischen Klänge vor der Jagdhütte waren zu verlockend: Mehr als 300 Besucher kamen am Sonntagnachmittag zum Hasbruchsingen, das zum 34. Mal mitten im Wald stattfand.

Sieben Chöre und zwei Bläsergruppen bestritten das gut 90-minütige Programm, das von Klaus Bergschmidt vom Gemischten Chor Falkenburg moderiert wurde. Die Begrüßung übernahm Revierförster Jens Meier, der besonders der Freiwilligen Feuerwehr Falkenburg und dem Roten Kreuz aus Hude für die Unterstützung dankte.

Neben den Jagdhornbläsern Ganderkesee-Hude und der Parforcehorngruppe Delmenhorst waren mit den Männergesangvereinen aus Hude und Berne, dem MGV Singkreis Langenberg, dem Ganderkeseer Landfrauenchor und dem Gemischten Chor Falkenburg lauter erfahrene „Hasbruchsänger“ dabei – es gab aber auch Debütanten: Der Del-à-Chor aus Delmenhorst und der Oldenburger Männerchor Osternburg-Drielake sangen erstmals vor der Jagdhütte.

Frische Töne

Beide dürften gerne wiederkommen, versicherte Moderator Bergschmidt. Die Delmenhorster sorgten mit Swing und Folk für frische Töne, und die Oldenburger weckten mit dem von Joseph von Eichendorff geschriebenen und von Felix Mendelssohn-Bartholdy vertonten Volkslied „Wer hat Dich, Du schöner Wald...“ Erinnerungen an die Ursprünge des Hasbruchsingens. Denn dieses Lied erklang auch schon anno 1862, als sich zwei Liedertafeln aus Oldenburg und Bremen im Hasbruch zum gemeinsamen Singen verabredeten. Dieses historische Treffen veranlasste den früheren Revierförster Heino Tielking und die Falkenburger Lehrerin Wiltrud Schauer im Jahr 1980, die Tradition des Hasbruchsingens wieder aufzunehmen.

Natur und Singen

„Angefangen sind wir mit einem Kinderchor, einer Blockflötengruppe und dem Singkreis Langenberg“, erinnerte sich Wiltrud Schauer am Sonntag, „und dann hat es sich immer weiter entwickelt.“ Fast von Beginn an mitgewirkt hat auch der Ganderkeseer Chorleiter Dietrich Stobbe mit seinen Chören – am Sonntag saß er erstmals „nur“ als Zuhörer auf der Bank. „Die Verbindung von Natur und Singen“ ist für ihn das Faszinierende an dem alljährlichen Chortreffen vor der Jagdhütte. Zum ersten Mal zu Gast beim Hasbruchsingen waren hingegen Karin und Wilhelm Mühlmeister: Das Paar aus Delmenhorst wollte eigentlich mit dem Rad kommen, hat es sich dann aber anders überlegt. Wie gesagt: Die Wolken hingen bedrohlich tief über dem Hasbruch.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
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Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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