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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Silvester: Der Funke springt wieder ins neue Jahr über

30.12.2015

Wildeshausen Sie böllern, donnern und geben bis zu 289 Schuss ab und schießen bis zu 150 Sekunden lang Schwarzpulver in die Luft: Seit Dienstag sind wieder Raketen, Batterien und Böller in den Geschäften zu haben. Auch Ehepaar Otte ist auf der Suche nach der passenden Pyrotechnik im Famila-Markt Wildeshausen. „Ein bisschen Feuerwerk gehört dazu“, sagt Hans-Hermann Otte. Gerade die Kinder freuten sich darüber, findet Ehefrau Birte. Sechs Raketen wandern schließlich in den Einkaufskorb.

Raketen und Batterien

Auch Andreas Klück, Abteilungsleiter für Spielwaren bei Famila, bestätigt, dass seit Jahren weniger Böller, dafür aber mehr Raketen und Batterien gekauft werden. Der Verkauf sei ganz gut am Dienstag angelaufen. Vor allem Jugendfeuerwerk wie kleine Pistolen mit Munition oder Knallerbsen würden gut angenommen. So steht auch Nina Kogge vor den Regalen mit den Feuerwerkskörpern. „Wenn, dann kommt bei mir auch nur ein Tischfeuerwerk infrage, so dass auch mein kleiner Sohn das mitbekommen kann.“

Auch die Feuerwehr Wildeshausen hat Wachbereitschaft. Neun bis 14 Personen sind auf freiwilliger Basis im Dienst, sagt der stellvertretender Ortsbrandmeister in Wildeshausen, Conrad Kramer. Die Einsatzwahrscheinlichkeit sei an Silvester größer.

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Container in Brand

In den vergangenen Jahren hätten vor allem Altkleidercontainer oder Mülleimer gebrannt. Auch zu einem Dachstuhlbrand sei es gekommen oder Terrassenmöbel in Flammen aufgegangen. „Das bleibt leider nicht aus“, sagt Kramer. Doch die Bürger blieben alle länger auf. „Dann wird ein Feuer auch früher bemerkt.“

Kramer rät, genügend Abstand zu brennbaren Gegenständen zu halten und grundsätzlich die Finger von Feuerwerk zu lassen, das unter der Hand angeboten wird und kein Prüfsiegel hat – „sonst sind die Finger weg.“

Nicht neu ist das Knallen an Silvester für die Flüchtlinge, die beispielsweise in der Turnhalle beim Gymnasium untergebracht sind. „Weihnachten war ungewöhnlicher als Silvester“, sagt Ralf Meyer von den Maltesern. Denn es gäbe nur einen kleinen Anteil an Christen. Silvester hingegen werde in vielen Kulturen gefeiert. Ein Verbot für die Flüchtlinge, Feuerwerk zu kaufen, bestehe zudem nicht. In den Unterkünften dürfen aber keine Raketen gezündet werden.

Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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