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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

BUNDESSÄNGERFEST: Der Gesang verbindet die Menschen

04.06.2007

HUNTLOSEN Der Sängerbund Frohsinn feierte mit Gastchören in Huntlosen. Am Abend trat Politkabarettist Gerd Hoffmann auf.

Von Klaus Derke

„Musik schafft Verbindung zwischen den Menschen“, meinte die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Spille-Kloft, als sie am Sonnabend beim Chorkonzert in der Huntloser Turnhalle die Grüße der Gemeinde Großenkneten überbrachte. Sie lobte die viele Arbeit, die sich die Aktiven des gemischten Chores Huntlosen gemacht hatten, um dem 83. Bundessängerfest des Sängerbundes Frohsinn einen würdigen Rahmen zu verleihen. Albert Timp, Vorsitzender des gemischten Chores und zugleich Bundesliedervater, dankte bei der Begrüßung besonders Ehrenmitglied Alfred Münch und seinem Team vom Festausschuss für das große Engagement.

Die große Mühe, die sich der gemischte Chor Huntlosen bei der Ausrichtung des Sängerfestes gemacht habe, lobte auch Landrat Fank Eger. Das Singen sei fester Bestandteil der örtlichen Gemeinschaft, erklärte der Landrat. Und die Chöre sollten nicht den Mut verlieren, dass es positiv weitergehe, auch wenn es zurzeit schwierig sei, junge Leute für das Singen in der Gemeinschaft zu gewinnen. „Singen gehört überall dazu“, sagte Eger. „Ein Leben ohne Gesang ist undenkbar“, knüpfte daran auch Pastor Michael Ohms an. „Lieder transportieren Gefühle und Stimmungen“, so Ohms. Er erinnerte in seinem Grußwort an den 400. Geburtstag des evangelischen Liederdichters Paul Gerhardt.

In der liebevoll geschmückten Halle boten die Mitglieds- und Gastchöre am Sonnabend einen bunten Reigen schöner Lieder. Zuvor waren sie mit einem Ständchen vom gemischten Chor Huntlosen unter Leitung von Inge Timp auf dem Sportplatz willkommen geheißen worden.

Besonders stimmgewaltig wurde es beim Chorkonzert, als der Bundeschor unter Leitung von Helga Eilers auftrat.

Nach dem Chorkonzert ging es am Abend im Gasthaus Meyer weiter. „Es ist der helle Wahnsinn, was für eine Politik in Deutschland gemacht wird“, leitete Politkabarettist Gerd Hoffmann aus Berlin seinen Auftritt ein. „Ich hab’ nix gegen Angela Merkel“, beteuerte er immer wieder. Definitiv sei die Politik in Deutschland aber längst „von der Vernunft und den Menschen in diesem Lande abgekoppelt worden“. „Was mich stört ist, dass uns keiner etwas erklärt“, meinte der charmant-boshafte Rotschopf. Mitten im Programm wählt er die Notrufnummer 112 auf seinem Handy, um den Anwesenden schon mal die (nahe) Zukunft vor Augen zu führen, wenn im Zuge der Gesundheitsreform selbst die Hilfe des Rettungsdienstes nur noch über automatisierte „Service-Nummern“ angefordert werden kann, Kassenpatienten erst nach Bestätigung der Zahlung der Praxisgebühr weitergeleitet werden, um gesagt zu bekommen, dass die für sie zuständige Fahrrad-Sanitätsstaffel gerade anderweitig im Einsatz ist . . .

Im voll besetzen Saal spielte anschließend Dirk Othold zum Tanzabend auf.

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NWZ/LANDKREIS/GROßENKNETEN1

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