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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Die Tannenbäume fliegen wieder tief

09.01.2017

Ganderkesee Auf dem Bollerwagen, mit Seilkonstruktionen oder gar auf dem Autodach: Die Ganderkeseer bewiesen am Sonntag viel Kreativität, als es um den Transport ihres Tannenbaums zum Marktplatz und damit zur zweiten Auflage des Schredderfestes ging.

Im Rahmen des „Knutschen 2.0“ hatten Volker Kreye, Thorsten Riedebusch und Kreyes Söhne Thore und Tebbe dort alle Hände voll zu tun, ein Baum nach dem anderen wurde geschreddert. Im letzten Jahr waren es rund 300 Bäume gewesen, die gegen einen „Knutschein“ getauscht wurden – dieses Jahr habe man vorsorglich direkt 1000 Knutscheine gedruckt, berichtete Gantermarkt-Vorsitzender Timo Vetter. Die Scheine konnten in den Ganderkeseer Geschäften gegen Rabatte oder Geschenke getauscht werden, ausgegeben wurden davon am Ende an die 500 – „es war sensationell!“, bilanzierte Vetter.

Die Aktion gefiel auch den Besuchern: „Letztes Jahr haben wir den auch schon hergebracht, das ist echt klasse“, freute sich Benjamin Gröger, der den Baum mit tatkräftiger Hilfe seiner Töchter Lara und Hanna zu Fuß zum Marktplatz gezogen hatte.

Viel Trubel herrschte auch am anderen Ende des Marktplatzes, wo die Jugendfeuerwehr Ganderkesee wieder den Tannenbaumweitwurf-Wettbewerb organisiert hatte. „Am Anfang war es noch schleppend, da traute sich keiner“, meinte Jugendfeuerwehrwartin Melanie Meyer, „aber jetzt fliegen die Bäume.“ Zahlreiche Schaulustige bejubelten die Werfer, angefeuert wurden sie auch von Moderator Eike Struck. „Das macht richtig Spaß und die Leute kommen nun alle, das ist toll“, so Struck. Das Werfen war indes gar nicht so leicht, wie es teilweise aussah: „Der Baum ist ganz schön schwer, da kommt es total auf die richtige Technik an“, meinte Lars Oldiges lachend.

Auch in den Geschäften war einiges los, viele Besucher schlenderten im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags durch die Rathausstraße und bummelten durch die Läden.

Die Sieger des Weitwurfs wurden dann am Abend auf dem Marktplatz gekürt, bei den Männern hatte Tim Intemann mit 9,87 Metern den weitesten Wurf hingelegt – und wurde damit zum Wiederholungstäter, denn auch letztes Jahr war er siegreich. Bei den Damen war Dörte Eifler mit 6,80 Metern erfolgreich. Die beiden freuten sich über Geldpreise, während Miles Malscheski, der bei den Kindern siegte, einen Gutschein vom Schuhhaus Denker bekam. Zum Abschluss präsentierte die Bremer Künstlergruppe „Freies Feuer“ noch eine Feuershow.

Im nächsten Jahr soll dann die 500-Bäume-Marke geknackt werden, „mindestens!“, wie Timo Vetter betonte. Der Termin für das „Knutschen 3.0“ stehe bereits fest.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.youtube.com/nwzplay 
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