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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Von vielen Tieren und Gesichtern

02.11.2017

Dötlingen Im Jahr 1913 zog es den damals zwanzigjährigen Künstler Otto Pankok nach Dötlingen. Das war kurz nachdem er sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und der Hochschule für bildende Kunst in Weimar nach einem guten dreiviertel Jahr abgebrochen hatte „Was ein richtiger Künstler ist, der hat auf so einer Akademie nicht genügend Freiheiten. Aber Pankok hat seinen Weg trotzdem gemacht und tolle Werke erschaffen“, erzählt Galeristin Anne Hollmann.

Rund zwanzig von ihnen sind ab Samstag, 4. November, bis Sonntag, 26. November, in der Müller-vom-Siel-Kate am Rittrumer Kirchweg in Dötlingen zu bewundern. Jeweils samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr können die Holzschnitte von Otto Pankok angeschaut werden, die Eröffnung ist am 5. November um 11.30 Uhr.

Hollmann freut sich gemeinsam mit der Galeristin Gertje Kollmann, dass sie „noch einige Schätzchen“ zeigen können. „Es ist sogar eine große Original-Kohlezeichnung dabei“, erzählt Kollmann. Die Werke sind Nachlass-Drucke. Die meisten sind signiert von Pankoks Tochter, Eva Pankok. „Aber zwei wurden auch von seiner Ehefrau Hulda Pankok unterzeichnet“, weiß Hollmann. Inzwischen sind alle Mitglieder der Familie Pankok verstorben.

Gertje Kollmann wird sich zum Jahreswechsel aus den Galerie-Tätigkeiten zurückziehen, Anne Hollmann ist schon ausgestiegen. Hollmann und Kollmann freuen sich auch deshalb, dass sie jetzt noch einmal zusammenhängend Pankoks Werke präsentieren können. Sie sehen diese Ausstellung in der Müller-vom-Siel-Kate als etwas Besonderes an.

Die meisten Holzschnitte sind gerahmt, einige gibt es als einzelne Blätter anzuschauen. „Es sind überwiegend Tiermotive und Porträts dabei, es gibt aber auch zwei Landschaftsbilder“, beschreibt Hollmann die Bandbreite.

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