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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Ausstellungen: Pinselstriche und Poetenklänge

13.02.2020

Dötlingen Kontrastprogramm zwischen der Galerie im Heuerhaus und der Müller-vom-Siel-Kate, beide am Rittrumer Kirchweg in Dötlingen: Während in dem einen Haus Ölbilder mit starken Farben hängen, sind im anderen Haus in den vergangenen Tagen Schwarz-Weiß-Fotos angebracht worden. Die Vernissagen der beiden Ausstellungen sind jeweils am Sonntag, 16. Februar.

Galerie im Heuerhaus

Die Motte steht symbolisch für Tod und Zersetzung: Schaut man sich die gezeichneten Motten in den farbenfrohen Bildern von Sebastian Osterhaus an, dürfte diese Assoziation vermutlich nicht entstehen. Neben der Motte bildet Osterhaus weitere Tiere in seinen Werken ab. Von Sonntag bis 5. April ist eine Auswahl seiner Bilder unter dem Titel „Lichtpunkte“ in der Galerie im Heuerhaus zu sehen.

„Die Werke stammen hauptsächlich aus dem vergangenen Jahr – eines ist sogar aus 2020“, erklärt Galeristin Heike Wendeln. Sie lernte den Künstler durch Viktoria Graf kennen. Die Dresdnerin hatte 2018 in der Galerie ausgestellt.

Die Bilder von Osterhaus – mal großformatig, mal kleiner – sind in Öl gemalt. Die Motive zeigen häufig einen Menschen, verbunden mit der Natur. Ein Bild in kräftigen Blautönen zeigt eine Person, verschlungen mit Robben. „Man kann nicht wirklich erkennen: Wer ist hier der Stärkere?“ Die laut Wendeln sehr speziellen Farben seien typisch für den Künstler, der 1981 in Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen) geboren ist und heute sowohl in Münster als auch in Dresden als Künstler arbeitet.

Beginn der Vernissage ist um 15 Uhr. Neben dem Künstler wird Kunsthistorikerin Dr. Kirsten Fitzke anwesend sein, um einführende Worte zu sprechen.

Müller-vom-Siel-Kate

„Take Poetry“ heißt der zweite Gedichtband von Hans-Werner Aschoff, der zu einem großen Teil „Ultrakurzgedichte“ beinhaltet. Karsten Rubbert liefert in dem Buch die passenden Fotografien: Eine Auswahl der Fotos hängt in der Müller-vom-Siel-Kate. Rubbert, der beruflich Ingenieur ist, fotografiert seit Anfang der 60er-Jahre, schätzt er. Damals entwickelte er die Bilder noch selbst in seiner eigenen Dunkelkammer.

Manchmal müsse man nachdenken, um die Zusammenhänge zwischen Foto und Gedicht zu erkennen, sagt er: Mal sind Motive vom Meer, mal in der Stadt zu sehen. Wer „Take Poetry“ bei sich im Regal hat, kann das Buch als Orientierung mitnehmen: Die Fotos hängen in der Reihenfolge der abgedruckten Gedichte an den Wänden.

Die Vernissage mit Lesung aus dem Gedichtband beginnt am Sonntag um 11.30 Uhr. Am E-Piano spielt und singt Musiker Markus Häger. Am Sonntag, 23. Februar, wird Aschoff ein weiteres Mal in der Kate anzutreffen sein. An dem Tag endet zudem die Fotoausstellung.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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