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Klarer Wahlsieg für Rot-Grün  – CDU historisch schwach
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Klarer Wahlsieg für Rot-Grün – CDU historisch schwach

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Klares Votum der Mitglieder

09.03.2018

Dötlingen Streitbar waren und sind die Mitglieder des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen immer gewesen. Angeregte Diskussionen gab es zur Genüge, ging es doch immer darum, das Dorf voranzubringen, was zuletzt 2010 mit der Gemeinschaftsaktion „Unser Dorf hat Zukunft“ und der Entgegennahme der Goldmedaille in Berlin alle im Ort einte. Auf der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend waren die Nachwirkungen der Debatte um die letztlich gescheiterten Pläne des Baus eines Kulturpavillons zu spüren. „Mir tut es weh, heute Abend hier mitzuerleben, wie diese Gemeinschaft droht, auseinander zu gehen. Wenn wir uns alle nicht einig sind, nützt das niemanden und Dötlingen am wenigsten“, mahnte Gunter Oltmann, Noch-Kirchenältester, engagierter Landwirt und Dötlinger aus der Menge vor rund 80 Teilnehmern.

Beeskow vertritt Antrag

Fast allen steckte noch die Diskussion im vergangenen Jahr um den „Kulturpavillon“ mit einer angebotenen Stiftungssumme von 1,5 Millionen Euro im Kopf. Nach den Kontroversen im Dorf zog der Sponsor sein Angebot zurück. Vor diesem Hintergrund waren die Gemüter geladen. Das machte ein Fauxpas des

Ehrung beim Bürger- und Heimatverein: (v.l.) Rüdiger Kuhlmann, Dietrich Orth und Eckehard Hautau BILD: Peter Kratzmann

Ehrungen für langjährige Mitglieder

Abgestimmt wurde auch über einen Zuschuss von 1000 Euro des BHV für die Umgestaltung des „Alten Friedhofs“ in Dötlingen. Am 5. Mai um 11 Uhr wird die offizielle Einweihung erfolgen. Außerdem wird der Heimatverein einen Bildband über die Gemeinde Dötlingen bezuschussen, in dem 50 Exemplare abgenommen werden. Das Buch wird von Bernd Oeljeschläger (Culturcon) verlegt.

Ehrungen: 40 Jahre Mitglied im Bürger- und Heimatverein Dötlingen sind Rüdiger Kuhlmann, eingetreten am 24. April 1977, und Dietrich Orth, seit 1. September 1977 Vereinsmitglied. Ebenfalls 40 Jahre sind Klaus Friedrich Bahlke und Friedel Naten­stedt im BHV. Sie nahmen nicht an der Versammlung teil wie auch der erkrankte Günther Bührmann, der seit 55 Jahren im Verein Mitglied ist. Auch die Ehrung von Ulf Brockshus, 25 Jahre Vereinsmitglied, wird nachgeholt.

Ein Antrag des Vorstandes auf Ersatzwahlen für ausgeschiedene Beiratsmitglieder mit Wahl für vier Jahre und insgesamt fünf Beiräte wurde angenommen. Ausgeschieden auf eigenen Wunsch waren Helga Hullmann, Margarete Kuck und Günther Bührmann. Für sie kamen in geheimer Abstimmung Günter Graf (54 Stimmen), Gerti Essing (45) und Ann-Christin Senger (35) in den Vorstand. Sechs Mitglieder hatten sich am Mittwoch um die Kandidatur beworben.

Vorsitzenden Eckehard Hautau bezüglich der Tagesordnung eingangs nicht besser. Der Punkt „Anträge“, sonst üblich auf nahezu jeder Vereinstagesordnung, fehlte. Auch wollte der Vorsitzende über einen fristgerechten Antrag von Karl-Martin Beeskow und zehn weiteren Unterzeichnern inhaltlich abstimmen lassen, ob er auf die Tagesordnung kommt oder nicht. Das ging nicht. Hautau ließ sich belehren und lenkte ein. „Das ist ein Fehler von mir. Der Antrag wird natürlich verhandelt und darüber auch abgestimmt.“

Der Antrags-Inhalt: „Anlässlich der Erfahrungen mit dem Projekt ,Kulturpavillon’ wird festgeschrieben, dass der Vorstand bei Angelegenheiten, die einschneidende Eingriffe oder Veränderungen in das Dorfbild, die Baudenkmäler und/oder die Natur beinhalten, das Votum der Mitglieder in einer Mitgliederversammlung einholt, bevor er eigenständig aktiv wird und Position bezieht.“ Es handelt sich um einen Denkansatz von Beeskow und Marianne Steinkamp mit neun weiteren Unterzeichnern, die auch namentlich genannt wurden. Sie waren auch in der Initiative „Aktive Bürgerbeteiligung jetzt“ dabei.

Hautau sah den Antrag kritisch: „Das sei ein Schritt, der die Handlungsfähigkeit des Vorstandes einschränkt.“ Stellvertreter Jens Bührmann sah viele Füllworte im Antrag, die eine Regulierung des Vorstands in der Außenwirkung bewirken würden. Wolfgang Behrends: „Der Vorstand ist demokratisch gewählt, und wir haben ihm das Vertrauen ausgesprochen, genauso wie den Ratsmitgliedern.“ Von „sachlichen Rechtsgrundlagen einer parlamentarischen Demokratie“ sprach Gerti Essing.

55 zu 14 das Ergebnis

Beeskow wies die Kritik zurück. „Im Gegenteil, wir wollen den Vorstand stärken, um sich bei ähnlichen Fällen wie dem Pavillon mit der Stimme des Vereins zu äußern.“ Doch lautstark wurde dazu von anderen Mitgliedern gekontert, dass es auch das Votum für den Pavillon gegeben hätte. Die anschließende Abstimmung sprach eine deutliche Sprache. 55 der stimmberechtigten Mitglieder lehnten den Antrag in geheimer Abstimmung ab. 14 waren dafür.

Beeskow: „Es ist nicht schlimm, dass unser Antrag keine Mehrheit gefunden hat.“ Letztendlich gehe es um Dötlingen. „Wir haben auch 2018 noch viel vor der Brust.“ Eine Versammlung zur Satzungsänderung könne auch außerordentlich einberufen werden, betonte Beeskow. In diesem Zusammenhang forderte er auch die Liste mit den Daten der Vereinsmitglieder. „Man kennt sie ja gar nicht alle.“

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