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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Zum Finale gab es Kunst und Antikes

02.09.2019

Dötlingen Mit dem ersten Kunst- und Antikmarkt in Dötlingen, einer Präsentation der Dötlinger Kunsttreibenden, kulinarischen Versuchungen, dem Auftritt der „Wackeltenöre“ aus Wüsting sowie einem Kurz-Helfertreffen vor dem Abbau beendete die Dötlingen Stiftung am Samstag ihre Festwoche zum 20-jährigen Bestehen.

Sieben Tage lang stand der Tabken-Hof als Veranstaltungsort im Fokus, sieben wechselnde Themenkomplexe von Literatur bis Kunst für kleine Kinder, Theatervergnügen mit Pavel Möller-Lück vom Theater Laboratorium, Modenschau, Kultur-Pur-Abend mit „Querhorn“, dem Kunst und Antikmarkt sowie dem „schrägen Vergnügen aus dem Oldenburger Land“, den Wackeltenören, hielten nicht nur die Mitglieder der Dötlingen Stiftung auf Trab, sondern boten eine Vielfalt an Kunst und Kultur.

„Ohne Vergangenheit keine Zukunft“, heißt es auf der Homepage der Dötlingen Stiftung. Ohne begnadete Kunstmaler, Musiker und Kunsthandwerker, aber auch Menschen, die sich um den Erhalt und die Entwicklung von Kultur und Kunst in einem Dorf wie Dötlingen bemühen, wäre die Gesellschaft schnell ein Stück ärmer. Kunst fordert. Kunst kostet. Und Kunst bereichert. Die Dötlingen Stiftung versteht sich als Garant für ein Dötlingen, was es schon immer war, ein Ort für Kunsttreibende im Einklang mit den Einwohnern.

Dazu trug auch der erste Kunstmarkt rund um den Tabken-Hof und die Dorfeiche bei. Frank-Ronald Rath hatte den Markt angeregt und in einer AG geführt. Auch künftig soll dieser Kunstmarkt einmal im Jahr stattfinden. Angepeilt ist ein Termin nach dem Seifenkistenrennen.

In diesem Rahmen waren der sibirische Uhu, „der Dicke Fritz“, und der ebenfalls aus Sibirien stammende Steinadler „Alic“ von Uwe Tietz und Regine Liebtrau Blickfang der vielen Kunstmarkt-Besucher. Im Raum Wildeshausen-Dötlingen soll eine Falknerei entstehen. „Wir arbeiten daran, auch in Zusammenarbeit mit dem Jagdverband“, sagte Tietz. Ziel sei es, auch eine Jugend-Falknerei aufzubauen. „Kinder haben einen besonders guten Kontakt zu den Raubvögeln, die sich jedes Detail merken, auch hier heute auf dem Kunstmarkt. Das ist wichtiger Part der Ausbildung“, so Tietz.

Einen krönenden Abschluss setzten die „Wackeltenöre“ mit ihrem originellen Programm. Zum Abschluss am Samstagabend wurde es noch einmal richtig voll auf der großen Diele des Tabken-Hofes. Marco Grauer, Ingo Langkrär und Nils Meyer setzten damit den Schlussakkord.

Danach hieß es abbauen und das umfangreiche Equipment mit Bühne, Effektbeleuchtung und Tontechnik sowie Theke und Bestuhlung abzubauen. Das galt auch für die Pavillons auf dem Hof vor der Diele.

Unter dem Strich aber haben sich all die Mühen gelohnt. Harald Meyer, Beiratsvorsitzender, zog schon nach den ersten Tagen eine positive Bilanz. Er bedankte sich bei allen Helfern, vor allem auch bei Thea Freiberg und Gerti Essing. Die Kunst und Künstler, aber auch Kultur seien bestens in Erinnerung gerufen worden – und damit auch die Arbeit der Dötlingen Stiftung. Gleichwohl hätte im Vorfeld mehr in der Öffentlichkeit für die sieben Tage der Festwoche geworben werden können. Aber all das wird die Stiftung in den nächsten Sitzungen aufarbeiten.

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