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Fünf Verletzte nach Zusammenstoß in Kreuzung
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Aktualisiert vor 41 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Fünf Verletzte nach Zusammenstoß in Kreuzung

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Touren mit Kunst, Café und viel Natur

04.10.2018

Dötlingen Zum dritten Mal nahm Heike Pieper aus dem Ammerland die Fahrt von Edewecht nach Dötlingen auf sich, um den dritten und letzten Aktionstag der Dötlinger Gartenkultour 2018 am Tag der Deutschen Einheit zu erleben. Auch diesmal hatte sie die Qual der Wahl. Die Edewechterin schwankte zwischen der Teilnahme an der Fahrradtour mit Gertrud Nordbrock und der Führung „Künstlerkolonie Dötlingen gestern und heute“, die Anne Hollmann erstmals im Rahmen der Gartenkultour anbot.

Was Heike Pieper bei der Ankunft nicht wusste: Mit Rita Diers und Annegret Klöpping waren noch zwei Aktionstag-Teilnehmerinnen aus Edewecht nach Dötlingen gereist. Auch die kannten sich nicht. Durch Gespräche fanden die drei Damen dann eher zufällig zueinander – quasi von Edewechterin zu Edewechterin.

Mit sieben Teilnehmern startete Gästeführerin Gertrud Nordbrock über Geveshausen (Galerie Blickfänge), Ostrittrum (Hof Schweers) nach Hockensberg (Baumgarten) und zurück zu einer Fahrradfahrt mit Kunst, Café und Natur. Den Mut, trotz morgendlichen Schietwetters mitzufahren, brauchte am Ende niemand zu bereuen, denn die Sonne lachte am Nachmittag vom Himmel.

Mit zehn Teilnehmern startete Anne Hollmann ihre Tour. Erstes Ziel war das Püttenhus, von dort ging es zum „Tempel“ alte Bank (Bührmann), vorbei am Stolle Hof (heute Garms) bis hin zur Galerie Dötlingen und zur Müller-vom-Siel-Kate. „Mir geht es darum, auch die Zeit, in der die Künstler wie Müller vom Siel lebten, zu beleuchten. Dazu gehört auch Kleidung, Umgang und mehr.“

1896 sei Müller vom Siel nach Dötlingen gekommen. „Damals war der Heideweg noch ein Feldweg mit Birken. Mehr nicht. Überhaupt ist es interessant, wie sich Kunst, Dorf und Leben verändert haben und auch immer schneller verändern“, so Hollmann. Als dritte Führung wurde der Dorfspaziergang durch Dötlingen angeboten.

Marianne Mennen, die mit Ute Schwarting und anderen Helfern vom Gästeführerteam den Info-Stand an der Kreuzung Zur Loh betreuten, zeigte sich beeindruckt. „Angesichts des regnerischen Wetters am Morgen kamen dennoch viele Gäste vor allem aus dem Umland zu uns.“ Wegen des windigen und regnerischen Wetters hatte die Gästeführung auf den Aufbau des Pavillons verzichtet. „Dafür haben wir heute den ganz neuen Bus der Gemeindeverwaltung erhalten. Der ist noch nicht einmal mit Werbung versehen“, so Schwarting.

Mit immer mehr Sonne am Himmel kamen auch immer mehr Besucher zum dritten Aktionstag der Gartenkultour in die Gemeinde, vornehmlich aber nach Dötlingen. Auch der Flohmarkt beim Museumsladen in Brettorf, der aufgelöst wird, lockte viele Neugierige.

Insgesamt wurden die Parkplätze knapp. Und auch das Durchkommen von Café Kläner bis zum Kunsthaus dauerte seine Zeit. Wohl dem, der seinen Wagen auf einem der Ausweichplätze abgestellt hatte. Der konnte seine Kinder auch an der „Märchenstunde mit Bildbetrachtung“ in der Galerie im Heuerhaus teilnehmen lassen.

Dort ist zurzeit noch die Ausstellung „Akkumulation“ von Monika Duhme zu sehen. Sie zeigt Tiere in verschlungenen Formen und Zusammengehörigkeiten. Auch eine Abwandlung der Bremer Stadtmusikanten ist auf einem Werk zu sehen. Das inspirierte Ann-Kathrin Knust, Design-Studentin an der Uni Vechta, zur 30-minütigen Führung des Märchens „Wenn Tiere gemeinsame Sache machen“.

Aber auch die Galerien von Anne Hollmann in Ostrittrum, „De Moler“ in Geveshausen, Tusculanum in Dötlingen, die Werkstatt von Hossein Razagi in Neerstedt, das Kunsthaus in Dötlingen und die Blickfänge in Geveshausen sowie die Vom-Siel-Kate und der Hof Schweers standen für ein vielfältiges Kunstprogramm.

Wer es nicht so mit der Kunst hielt, der erfreute sich bei Kaffee und Kuchen nicht nur in Dötlingen, sondern auch in umliegenden Cafés.

Anziehungsmagnete waren daneben wieder die teilnehmenden Bauerngärten. Jutta und Karl-Heinz Meyer öffneten ihren Bauerngarten am See gleich neben der St.-Firminus-Kirche, Christa und Heinz-Werner Tönjes ihre Stauden-Oase in Bergedorf, Martina und Dieter Suhrkamp ihren Hof-Garten in Sandhatten, Imgart Voss-von Strebut und Bernd Voss den Bäumegarten in Hockensberg sowie Familie Krüger den Stein- und Wassergarten in Simmerhausen. Auch der Pflanzenhof Schachtschneider lud in Aschenstedt zum Besuch ein. Ein Ständchen gaben Markus Häger und Thomas Schlegel im Bäumegarten und bei Krüger in Simmerhausen.

Das Fazit: Vom großen Regen wurde die Gartenkultour verschont. So kamen die Besucherinnen und Besucher doch in großer Menge. Für 2018 war es der letzte Aktionstag. Nun können Olaf Schachtschneider und sein Gartenkultourteam über das Programm 2019 nachdenken.

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