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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Künstlerkolonie öffnet ihre Pforten

24.06.2019

Dötlingen /Geveshausen /Ostrittrum Bei diesem herrlichen Wetter hätte es wohl keinen Unterstand gebraucht – dennoch freuten sich Dette Zingler, Ralf Holtz und Marianne Mennen über das neue Vorzelt des Gemeindemobils. Mit dem sogenannten „Gentle tent“, bei dem statt Zeltstangen Luftschläuche eingesetzt werden, zogen die Gästeführer auf dem Parkplatz Zur Loh in Dötlingen alle Blicke auf sich. Das war auch gut so, denn von hier aus startete am Sonntag die „Gartenkultour“ durch die Gemeinde.

Auf dem Programm standen eine Radtour zu den vielen Ateliers, Gärten und Höfen, eine Führung durch die „Künstlerkolonie“ und ein „Dorfspaziergang“. „Wir bilden mit unserem Infostand den Knoten- und Kontaktpunkt für die Besucher. Es freut uns, dass diese Aktion in unserem kleinen, besonderen Dorf wieder so gut angenommen wird“, so Dette Zingler.

Viele Besucher waren auf ihren Rädern, zu Fuß oder mit dem Auto in der Gemeinde Dötlingen unterwegs, um die Stationen zu erkunden. Verschiedene Privatgärten hatten ihre Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet. Künstler zeigten ihre Werke – und überall fand man einen Platz zum Entspannen oder Schlemmen. Den ganzen Tag über lachte die Sonne über der Szenerie und lud zum Verweilen ein.

Auch die beiden Gartenliebhaber Anke und Manfred Schönfeld kamen im Familiengarten Melle voll auf ihre Kosten. „Wir nehmen jedes Jahr ein paar Stationen mit, um Abwechslung zu haben. Hier im Garten ist es wirklich herrlich“, sagte Anke Schönfeld. Ihr Mann pflichtete ihr bei: „Es ist spannend zu sehen, wie sich das hier entwickelt. Man trifft Bekannte und bekommt den ein oder anderen Tipp für zu Hause.“

Auf 5600 Quadratmetern hat Heide Melle mit ihrem Mann in Ostrittrum eine paradiesische Gartenwelt geschaffen. Überall brummt und summt es, im Hintergrund zwitschern die Vögel. „Für die Gartenkultour gibt man sich noch einmal besonders viel Mühe“, sagt Melle. Am liebsten mag sie es, wenn die Flächen durchgängig bepflanzt sind und keine Lücken das darunter liegende Erdreich offenbaren. „Wenn es erstmal ein wenig zugewachsen ist, macht es auch weniger Arbeit“, erklärt die passionierte Hobby-Gärtnerin.

Neben der Natur geben zahlreiche Kunstschaffende einen Einblick in ihre Arbeit. Auf dem Hof Geveshauser Blickfänge hat sich gleich eine ganze künstlerische Gruppierung zusammengefunden. Gerd Battermann (Digitaldruck auf Leinwand), Brigitte Becker (Webarbeiten), Gitta Martens (Lichtobjekte) und Elisabeth Schuller-Köster (Metallbildhauerin) stellen dort in einem umgebauten Stall und einer alten Diele ihre Werke vor. „Viele Menschen in der Gemeinde machen Kunst. Hier auf dem Hof geben wir die Gelegenheit, Objekte auszustellen – und auch zu verkaufen“, sagt Battermann. Dadurch entsteht in Geveshausen eine vielfältige Mischung an Kunstformen.

Im Kultur- und Kunsthaus Hof Hollmann heißt Anne Hollmann die Besucher willkommen. „Man ist immer wieder motiviert, wenn Gäste auf den Hof kommen und sich umsehen wollen“, sagt die Künstlerin. Den Außen- und Innenbereich zieren viele Skulpturen, die sie aus Papiermasse (innen) oder Beton (außen) fertig. Auch Malerei zählt zu ihrem Portfolio.

Arne Jürgens Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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