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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kirchengemeinde: „Weg des Lebens“ auf Altem Friedhof

10.08.2017

Dötlingen Im Januar 2017 zeigten sich Pastorin Susanne Schymanitz und der Vorsitzende des Friedhofausschusses, Gunter Oltmann, noch zuversichtlich, dass schon bald die Neugestaltung des „Alten Friedhofes“ im Ort Dötlingen beginnen würde. Bis dahin verstrich nun aber doch noch einmal ein halbes Jahr.

lange diskutiert

Erste Ideen, den Alten Friedhof im Dötlinger Ortskern umzugestalten, gab es schon im Jahr 2009. Der damalige Dötlinger Pastor Hartmut Lübben sowie Olaf Schachtschneider, Eckehart Hautau, Walter Ulrich und Dirk Orth brachten die Neugestaltung in Bewegung. Schon damals war der Ansatz, das Areal zu einem Ort der Begegnung zu machen und zugleich den alten Charakter als letzte Ruhestätte zu bewahren.

Im September 2013 beschloss der Friedhofausschuss die Umgestaltung. Anfang 2014 folgte eine Besichtigung mit Bürger- und Heimatverein, Gartenkultour und Dötlingen-Stiftung. Daraus entwickelte sich ein Arbeitskreis, der am 4. März 2014 das erste Mal tagte. Dirk Orth stellte ein Ideenkonzept vor, am 23. Januar 2015 auch im Gemeindekirchenrat. Ein Info-Gespräch mit Nachbarn fand im Juli 2015 statt, ein Treffen von Gemeinderat und Gemeindekirchenrat im September sowie im Oktober 2015 ein Gespräch mit dem Landkreis. Im Juni 2017 erhielt die Kirche aus dem EU-Förderprogramm Leader die Zusage über 36 900 Euro.

Seit Anfang der Woche regieren die Gartenbauer. Sie legen die Ende der vergangenen Woche vom Friedhofausschuss nach Vorgaben von Dirk Orth, Planer der Neu- und Umgestaltung des „Alten Friedhofes“, ausgestockten Wege an. Zuerst werden die Parkplätze und ein weiterer Eingang neben dem Kunsthaus gepflastert. Ein erster Abschnitt, der die Umsetzung der Gesamtmaßnahme einleitet. Das Aufstellen von Bänken und Hinweistafeln und die zusätzliche Bepflanzung werden weitere Schritte sein.

Als Bauzeit wird rund ein Vierteljahr angegeben. Dann soll der Alte Friedhof sein bisheriges Schattendasein beenden.

Grundsätzliche Idee ist es, einen „Weg des Lebens“ zu gestalten. Befestigte, geschlängelte Pfade sollen durch das 4700 Quadratmeter-Areal führen. Drei Zugänge, also einer mehr als vorhanden, werden geschaffen. Der Charakter des Friedhofes soll dabei erhalten bleiben und die vorhandenen Gräber vom „Tod mitten im Leben“ erzählen. Geplant ist weiter, Stelen als „Meilensteine“ immer wieder in den „Weg des Lebens“ hineinragen zu lassen. Zehn Stationen sind als „Meilensteine des Lebens“ mit Anregungen und Informationen angedacht.

Dargestellt werden die Themen Geburt und Taufe, Schule, Konfirmation, Beruf, Freiheit, Liebe, Heimat, Begegnung, Erfahren sowie Tod und Beerdigung. Ergänzende Bepflanzungen sollen vorgenommen werden. Das Gelände soll am Ende barrierefrei erreichbar sein. Dazu wird auch der weitere Zutritt beim Kunsthaus dienen, wo es auch Parkplätze für Menschen mit Handicaps geben wird. Diese Arbeiten haben bereits begonnen.

Nach Fertigstellung im Herbst soll sich der „Alte Friedhof“ als ein Ort für alle Menschen präsentieren. Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig. Ob durch Gästeführungen und bei Gottesdiensten unter freiem Himmel oder Kunst- und Kulturveranstaltungen.

Wie der Vorsitzende des Friedhofausschusses, Gunter Oltmann, dazu erklärte, betragen die veranschlagten Kosten rund 75 000 Euro (netto).

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