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Konzert: Besonderes Musik-Erlebnis mit Alphorn und Flöten

02.09.2019

Dötlingen Klang zum Erlebnis machen: Das ist das Ansinnen von Chai Min Werner (Alphorn 6 Gong) und Johannes Hustedt (Flöten). Zusammen sind die beiden Musiker das „Duo Querhorn“, das am vorletzten Veranstaltungstag der Festwoche „20 Jahre Dötlingen Stiftung“ vor vollen Zuschauerrängen im Tabken-Hof zu überzeugen wusste. Um die Bedeutung hervorzuheben, hatte die Stiftung den Tag unter den Titel „Kultur Pur“ gestellt.

Die Musiker weilten nicht zum ersten Mal in der Gemeinde: Im April 2015 waren Johannes Hustedt und Chai Min Werner schon einmal Gast in der Reihe „Kultur Pur“ der Dötlingen Stiftung. Doch damals traten sie als Trio Aperto auf, denn mit der Harfe, gespielt von Stephanie Kopf, wurde das Klangbild verstärkt.

Chai Min Werner und Johannes Hustedt hatten für diesen Abend ein zweiteiliges Programm mit nach Dötlingen gebracht. „Es ist für uns einfach toll, in dieser schönen Atmosphäre des Tabken-Hofes auftreten zu dürfen“, erklärte der Flötist. Zuvor hatte das Duo Hustedts Komposition „Alpi I“ aus dem Jahr 1961 angestimmt. „Trümpi“, eine alte Muotathaler Alphornweise folgte, dann Werke von Johann Sebastian Bach mit der Prélude, Sarabande & Courante aus dem Präludium für Cembalo und Suite I für Cello arrangiert von Hustedt für Flöte und Alphorn. Zu hören war auch „Überm Nebel!“ von Alfred Leonz Gassmann, dann wieder Eigenkompositionen und Variationen in G von August Eberhard Müller über ein Thema von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach der Pause stand die Uraufführung „Chanson marinière“ von Pascal Jugy an. Ein schwieriges Werk, vor allem für die Alphornistin.

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Eingebettet in die Musikauswahl war auch eine Vorstellung eines original handgeschmiedeten Gongs aus China. Chai Min Werner zeigte die Klangwellen eines solchen Gongs auf. Töne und Schwingungen, die die Seele treffen und entspannend wirken. Seit 2007 führt das Duo ein „Zentrum der Heilung“.

Für viele Gäste ein spannender musikalischer Höhepunkt der Festwoche. Allerdings gab es dem Vernehmen nach auch Stimmen, die sich mit dem Klangbild nur schwer anfreunden konnten.

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