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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Erinnerung an fast vergessene Malerinnen wecken

18.12.2017

Dötlingen 33 Künstlerinnen, zwischen 1865 und 1933 geboren, haben Donata Holz und Bärbel Schönbohm in dem Buch „... wie froh ich aus tiefstem Herzen bin, malen zu können“ wieder ins Tageslicht gerückt. Zugleich ist der Titel auch der Ausstellung zu Bildern von Luzie Uptmoor gewidmet, die in Lohne seit dem 26. November zu sehen ist und im Kontrast zu 17 Künstlerkolleginnen steht.

„Viele sind leider zu Unrecht fast vergessen“, so Bärbel Schönbohm in der Müller- vom-Siel-Kate im Beisein von Thea Freiberg (Dötlingen-Stiftung). Schönbohm (Ganderkesee) ist Kunstwissenschaftlerin, Leiterin der Jugendkunstschule Delmenhorst, freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und für die Universität Oldenburg sowie als freie Kuratorin und Autorin tätig. Donata Holz (Worpswede) ist Kulturwissenschaftlerin, freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und arbeitet als Kuratorin und Autorin.

Das Buch umfasst 204 Seiten und ist für 15,80 € Euro zu erwerben, so auch in der Müller-von-Siel-Kate. Das hat seien Grund: Berücksichtigt sind auch damalige Schülerinnen des Dötlinger Malers Müller vom Siel, dessen ehemalige Malschule von der Stiftung neu aufgebaut wurde. Zu den Schülerinnen gehören Namen wie Maria Stumpe, aber auch Gertrud Freifrau von Schimmelmann, Marie Stein-Ranke, Hedwig Ranafier-Bulling, Louise Droste-Roggemann oder Emy Rogge.

Die Beschreibungen in dem Buch lassen die Leser eine kleine Reise durch die Kunstgeschichte des Oldenburger Landes und auch Künstlerkolonien unternehmen und zeigen Leben und Werke der Künstlerinnen aus heutigem Blickwinkel.

Daneben wird in dem Buch auf die Ausbildungsmöglichkeiten angehender Künstlerinnen eingegangen. Diejenigen von ihnen, die sich vor 1919 entschlossen, den künstlerischen Weg einzuschlagen, mussten ihr Studium noch an den freien Malschulen der Künstlerinnenvereine absolvieren oder sich private Lehrer suchen, denn erst mit der Weimarer Reichsverfassung erhielten Frauen das Recht, die öffentlichen Akademien zu besuchen.

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