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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kunsthandwerkertage: Neuer Saal ebenso hell wie voll

27.11.2017

Dötlingen Nur ein paar Schritte weiter und schon steht die nächste Entdeckung bevor. Vom strahlenden Schmuck aus Münzen geht es direkt weiter zu den liebevoll handmodellierten Schutzengeln, dann zu frisch komponierten Adventsgestecken und klassischen Schwibbögen. Die Auswahl im Saal des Landhotels Dötlingen ist beachtlich, vielfältig und handgemacht. Dieses Konzept hat auch bei den 23. Dötlinger Kunsthandwerkertagen funktioniert. Die zweitägige Ausstellung mit 22 Teilnehmern war sehr gut besucht, Organisatorin Ruth Schöbel folglich gut gelaunt. „Ich bin sehr zufrieden“, freute sie sich über die Resonanz.

Schon am Samstag sei der Zuspruch gut gewesen. Mit Musik der „Samt“-Formation um Angelika Stelter startete der Sonntag am Vormittag gleich durch. Das Interesse der Schaulustigen brach den ganzen Tag nicht mehr ab, wobei es zur Kaffeezeit richtig brummte. Für Ruth Schöbel ein Pluspunkt 2017: die Möglichkeiten im sanierten Gebäude. „Der große Saal ist hell und freundlich“, lobte sie das Ambiente. Zudem habe man noch einen weiteren Raum dazu bekommen. Ehemann Joachim Schöbel, seit Jahren Stammaussteller, hatte diesmal auch stattliche Holzkerzen mit LED-Beleuchtung dabei. Die kleine Größe war schon am Samstag vergriffen.

Sicher zu den ungewöhnlichsten Ständen gehörte der von Barbara Wolf.  Die Delmenhorsterin hat sich vor zehn Jahren auf „Reborn Babys“ spezialisiert. Aus klassischem Puppenmaterial (Vinyl) fertigt sie sie. „Die Babys sehen aus wie echt“, bekam sie immer wieder zu hören. 320 Euro nimmt sie für ein „Baby“, an dem sie minimal 100 Stunden gesessen hat. Erstmals in Dötlingen dabei, fand sie das Ambiente und die Organisatoren sehr nett.

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Aus Schortens kam Klaus Kuhn mit seinen Lederwaren bereits zum wiederholten Mal. Er fertigt aus Leder alle nur denkbaren Gebrauchsgegenstände und verziert sie mit Punzierungen (Prägungen). „Läuft sehr gut“, sagte er, „der neue Saal ist hundertprozentig“. Das gute Beisammensein der Aussteller betonte er.

„Das familiäre Umfeld“: Darauf hob auch Martina Frers ab. Die Westerstederin besucht um die zehn Ausstellungen im Jahr. Die Basis ihrer Arbeiten sind Federn, dazu Scriptol und Schreibfeder sowie Aquarell: Daraus entstehen Karten, inzwischen an die 100 Motive, oft mit frechen Sprüchen, aber auch Nachdenkliches. Der Renner? Frers überlegte kurz, dann wusste sie es. „Eigentlich wollte ich ja putzen, aber auf dem Weg wurde ich geblitzt und jetzt ist der Lappen weg.“ Geblitzt wurde bei den Kunsthandwerkertagen sicherlich niemand, denn die Gäste nahmen sich Zeit, um zu schauen, zu stöbern und zu klönen.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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