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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Besucher dem Wetter gewachsen

04.10.2019

Dötlingen /Landkreis Erst Regen, dann Sonne, wieder Regen, plötzlich wieder Sonne – das Wetter am Aktionstag der Dötlinger Gartenkultour am Donnerstag hat sich nicht recht entscheiden können. Immerhin die Besucherinnen und Besucher waren entscheidungsfreudiger und wussten, welche Stationen sie ansteuern wollten.

Ruhiger als sonst

Die Bilanz des Aktionstages, an dem Privatgärten, Ateliers und Cafés öffneten, könnte auf den ersten Blick wohl gemischt ausfallen: „Es ist durchaus ruhiger als sonst“, bestätigte Marianne Mennen, die am Stand der Gästeführer im Ort Dötlingen Infomaterial verteilte. Aber immer mal wieder kämen Leute vorbei, ergänzte Gästeführerin Ingrid Kuhlmann, die mit vier Besucherinnen um 14 Uhr den Dorfspaziergang startete.

Tatsächlich kamen in dem Moment mehrere Besucher, die sich am Infostand über die Gartenkultour informierten. Darunter war Renate Wilgen. Die Dötlingerin ließ sich auf einer Karte zeigen, wie sie zum Garten der Familie Melle kommt. „Ich war dort noch nie“, erzählte sie. Die Kamera immer dabei, besucht sie regelmäßig die Aktionstage. „Wenn es zeitlich gerade passt, bin ich jedes Jahr dabei.“ Während der Regenschauer blieben die Gästeführerinnen übrigens im Trockenen: Zum zweiten Mal kam die Neuanschaffung des Gästeführerteams, ein kleines Zelt, zum Einsatz.

Deutlich mehr los war hingegen auf dem Hof Schweers in Ostrittrum: Im Rahmen eines Hoffestes wurde dort Kunsthandwerk geboten, Gärtner boten Pflanzen an und das Duo „Markus und Thomas“ lockte mit Musik in die mit Lichterketten und Kerzen geschmückte Scheune.

„Es gibt momentan einen echten Run auf insektenfreundliche Gehölze“, wusste Ralf Schittenhelm zu berichten. Der Inhaber des Baumcenters der Gartenschule Leezdorf nahm zum ersten Mal mit einem Stand an dem Aktionstag teil.

Inspirationen holten sich Besucherinnen und Besucher in Simmerhausen: Familie Krüger hat ihren Stein- und Wassergarten auf 1,1 Hektar erweitert. „Ich mag hier aber auch den Butterkuchen – allein der ist schon ein Grund, hier herzukommen“, schwärmte Susanne Hadeler, die sich zusammen mit ihrem Mann Harald im Grünen für den eigenen Garten inspirieren ließ. Die Kirchseelter gewährten im vergangenen Jahr bei der Aktion „In Nachbars Garten“ selbst Besuchern Einblicke.

So, wie Irmgard Voss-von Stebut und Bernd Voss in Hockensberg, Familie Tönjes in Bergedorf, Familie Meyer in Dötlingen sowie die Familien Melle in Ostrittrum und Suhrkamp in Sandhatten, nahmen die Krügers auch am „Einheitsbuddeln“ teil – eine Aktion des Bundeslandes Schleswig-Holstein, bei der Bürger in ganz Deutschland aufgefordert sind, Bäume zu pflanzen. „Ich und meine Frau haben drei gepflanzt: einen Kugeltulpenbaum und zwei Mammutbäume“, berichtete Karl-Heinz Krüger. Um 14.30 Uhr zählte er 213 Besucher. „Bei dem Regen ist das normal“, stellte er fest. Zum Vergleich: Während der Aktionstage im Mai und Juni waren bis zu 600 Besucher da.

Besucher aus Vechta

Wer sich künstlerisch inspirieren lassen wollte, ging ins Atelier von Anne Hollmann: Dort waren nicht nur ihre Skulpturen, sondern auch Fotografien sowie Malereien des Künstlerpaars Gertje und Arno Kollmann zu sehen. Gut 20 Gäste hörten sich die Einführung zur Gastausstellung an. Während sich Arno Kollmann in seinen Fotos unter anderem dem Zahlenprinzip Fibonacci widmete, verfremdete Gertje Kollmann in ihren Fotografien Waldmotive.

Gartenkultour-Vorsitzender Olaf Schachtschneider zog am Ende des Aktionstages ein gemischtes Fazit: „Ich habe gehört, dass in den Privatgärten weniger los war. Das Wetter ist schuld – schade.“ Trotzdem freute er sich über die Gäste, die trotz des Wetters den Weg zum Gartenkultour-Aktionstag fanden. „Es ist erstaunlich, wie viele Besucher aus Vechta und Cloppenburg heute da sind.“


Mehr Fotos gibt es unter   www.nwzonline.de/fotos 
Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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