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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kultur: Spurensuche mit einem historischen Instrument

07.08.2019

Dötlingen /Wildeshausen Die „Viola da gamba d’amore“ ist ein historisches Streichinstrument, das es in dieser Form kaum noch gibt. Musikfreunde haben am Mittwoch, 14. August, 19.30 Uhr, in Dötlingen die seltene Gelegenheit, dieses Instrument zu hören und es von einem Experten vorgestellt zu bekommen. Die Wildeshauserin Helga Giannoulas organisiert den Abend in der Dötlinger St.-Firminus-Kirche. Dafür hat sie Ekkehard Weber aus Freiburg im Breisgau gewonnen.

Unter dem Titel „Vergessene Klänge? Viola da gamba d’amore. Eine Spurensuche“ wird er in dem Gesprächskonzert das Instrument vorstellen, erklären und spielen. Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten. Es gibt Musik und Geschichten über Johann Sebastian Bach, Karl Friedrich Abel, Johann Schenken, Antione Forqueray und August Kühnei.

Ekkehard Weber weilt als Dozent in der kommenden Woche in Wildeshausen. Helga Giannoulas hat ihn für einen mehrtägigen Kurs gewonnen, um mit insgesamt fünf Teilnehmern sich dem Consortspiel (Ensemble aus Musikinstrumenten) widmen zu können. Die Wildeshauserin, studierte Kirchenmusikerin, spielt seit langem auch die Gambe. Es entwickelte sich die Idee, ob Weber mit seiner seltenen historischen „Viola da gamba d’amore“ ein Konzert geben könnte. Die Gastgeberin fragte in Dötlingen nach und erhielt die Zusage für die Kirche.

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Weber hat von 1974 bis zu seinem Ruhestand 2017 die Gambenklasse der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau geleitet. Er widmete sich neben der Gambe vor allem der historischen Aufführungspraxis und historischen Kammermusik für Streicher. In der Ankündigung heißt es: „Seine sowohl in technischer wie in klang-ästhetischer Hinsicht große Individualität kam nicht nur seinen Studierenden zugute, sondern auch einem weiten Kreis von Liebhabern der Gambenmusik.“ Das hat sich in vielen Rundfunk- und Plattenaufnahmen sowie Konzerten niedergeschlagen. Seit fünf Jahrzehnten ist Weber für Konzerte und Aufnahmen weltweit unterwegs.

In ihrer Ankündigung zitiert Helga Giannoulas, was Christian Friedrich Daniel Schubart im Jahr 1784 über die Viola da Gamba schrieb. „Sie hat sechs Saiten, und ist von ausnehmender Anmuth. Die Nachtstücke lassen sich herrlich darauf vortragen; überhaupt alles was Anmuth und Zärtlichkeit athmet. Dieses Instrument erfordert viel Gefühl...“

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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