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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Platt hat sie in der Grundschule gelernt

17.01.2019

Düngstrup Sie spielt seit zwei Jahrzehnten mit: Beate Meyenburg wurde bei der letzten Aufführung des Stückes „Drievjagd in Knevelsfehn“ der Speelkoppel des Heimatvereins Düngstrup vom Vorsitzenden Hergen Stolle für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die 53-Jährige gehört seit 1998 zum Theaterensemble des Heimatvereins. „Ich bin hier aufgewachsen, dadurch hatte ich immer einen Bezug zum Theater.“ Einige Jahre hat sie die Stücke der plattdeutschen Darsteller als Zuschauerin besucht. 1997 ist ihr Mann Mitglied bei der Speelkoppel geworden – und ein Jahr später auch Meyenburg. „Ich wurde gefragt, ob ich die Souffleuse vertreten kann.“

Beim Theater wollte sie dann auch gerne bleiben. Aber Meyenburg wollte lieber vorne mitspielen, als hinter den Kulissen sitzen – obwohl sie bis dahin noch nie auf einer Bühne gestanden hatte. „Vorher habe ich mir das nicht zugetraut.“

Geprobt wird immer in der Zeit von September bis Dezember, zweimal in der Woche. Außerhalb der Probenzeiten unternehmen die Mitglieder der Speelkoppel kleine Ausflüge. Die Gruppe bestehe nur aus netten Leuten. „Ich freue mich immer darauf, wenn es wieder losgeht.“

Plattdeutsch spricht die Düngstruperin fast nur auf der Bühne, im Alltag eher weniger. „Aber im Ort sprechen ja auch manche noch Platt.“ Gelernt hat Meyenburg die Sprache in der Grundschule.

Die Freude am Spiel vor Publikum ist bis heute geblieben. Für die 53-Jährige sind die Vorbereitungen und die Auftritte eine schöne Abwechslung. „Hier wird man anders gefordert als sonst.“ Dazu gehört zum Beispiel das Auswendiglernen der neuen Texte und natürlich der Applaus der Zuschauer. Auf der Bühne freut sich Meyenburg vor allem darüber, dem Publikum einen schönen Tag oder Abend zu bereiten.

Für das Spielen beim Theater sei manchmal auch Improvisationstalent gefragt – zum Beispiel, wenn einer der Darsteller seinen Text vergisst oder auf einmal eine Seite überspringt. „Aber“, verrät Meyenburg, „davon merkt das Publikum meistens nichts.“

Manuela Wolbers Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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