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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Echte Männer und ihr Schmerz

29.10.2013

Wildeshausen /Altona Über manche Dinge muss Mann einfach mal unter Männern reden. Der Männertalk in Wildeshausen ist ein Erfolgskonzept – bereits zum 13. Mal lädt die Ökumenische Männerarbeit nun dazu ein. Und weil die Runde bisher immer sehr gut angekommen ist, wagen sich die Veranstalter nun an ein besonderes und nicht einfaches Thema heran. Unter dem Titel „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ beschäftigen sie sich im November mit Schmerztherapie. Ein Teil des Vortrags wird sich auch um Palliativmedizin drehen.

Männertalk

Das Frühstück beginnt am Sonnabend, 16. November, um 9 Uhr im Hotel Gut Altona. Es folgen Vortrag und Diskussion, Ende der Veranstaltung ist gegen 12.30 Uhr.

Anmeldungen sind möglich bis zum 8. November bei Matthias Goldberg, Telefon  0 44 31/68 12 oder per Mail an St.Peter-Pastoralreferent@ewetel.net

Wie gewohnt kommen die Teilnehmer – bisher meist zwischen 50 und 70 – erst einmal zum Frühstück zusammen. Im Hotel Gut Altona wird erst gemütlich gegessen, dann folgt der Vortrag. Anschließend ist noch Zeit für eine anregende Diskussion.

Referent in diesem Jahr ist Dr. Hans Risse. Er ist seit 1988 Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin und Spezialist für Schmerztherapie beim Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen. Er spricht mit den Männern über die Frage: „Ist es sinnvoll, Indianer zu sein?“

Die Suche nach einem Referenten für ein solches Thema sei nicht einfach gewesen, sagte Matthias Goldberg von der katholischen Kirche. Ulrich Wiethaus von der evangelischen Kirchengemeinde Dötlingen ergänzt: „Schmerz- und Palliativmedizin ist nicht unbedingt ein schmerzhaftes Thema – es geht ja darum, keine Angst zu haben vor Schmerzen oder dem Sterben. Wenn sich die Leute darüber informiert haben, gehen sie leichter damit um.“ Das sieht auch Wildeshausens Gemeindepfarrer Lars Löwensen so: „Es geht darum, den Männern eine Möglichkeit zu geben, sich damit auseinanderzusetzen und Anregungen zum Nach- und Umdenken mitzunehmen.“

Ob sich die auf den Vortrag folgende Diskussion eher um den Umgang mit chronischen Schmerzen oder um Palliativmedizin dreht, hänge vom Publikum selbst ab, so Löwensen. „Und die Erfahrung hat gezeigt: Die Männer wollen sich einbringen.“ Die Organisatoren freuen sich auf einen interessanten und durchaus auch humorvollen Vormittag.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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