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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Eelder machen keine halben Sachen

09.05.2007

EELDE /WARDENBURG EELDE/WARDENBURG/LD - Das Internationale Holzschuhmuseum in Eelde, Wardenburgs ehemaliger Partnergemeinde in den Niederlanden – jetzt Teil von Tynaarlo –, ist zu klein geworden. Viele Ausstellungsstücke lagern auf dem Dachboden und sind für die Museumsbesucher nicht zugänglich. Das soll sich nun ändern, wie Werner Cordes, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees der Gemeinde Wardenburg, berichtet. Die Stiftung Holzschuhmuseum, in deren Händen das Museum liegt, hat beschlossen, den jetzigen Bau nicht zu erweitern, sondern abzureißen und neu aufzubauen. Mit dem Bau des Museums soll begonnen werden, sobald die Finanzierung des rund 1,5 Millionen Euro teuren Projekts gesichert ist. Mit der Fertigstellung wird für das Jahr 2009 gerechnet.

Der Eelder Museumsbau beherbergt Holzschuhe aus 42 Ländern, zu den rund 1400 Paaren gesellen sich weitere 405 Werkzeuge.

Für das Bauvorhaben hat die Stiftung prominente Personen gesucht und gefunden, die das Projekt unterstützen wollen. In dem Komitee finden sich z. B. Europa-Abgeordneter Albert Jan Maat, Joop C. Volkers, Vorsitzender des Rates der Kommissare des Groninger Flughafens Eelde, Laima Brazauskienè, Übersetzerin von EU-Beiträgen für Litauen sowie das us-amerikanische Ehepaar Nancy und Ed Kolk aus Fulton (Mississippi). In Fulton leben auch heute noch viele Nachkommen ausgewanderter Niederländer. Neu in das Komitee ist jetzt auch Wardenburgs Bürgermeisterin Martina Noske anlässlich eines Besuches in Eelde aufgenommen worden.

Alle genannten Personen sollen die Stiftung ideell unterstützen, eine finanzielle Hilfe erhofft sich der Träger des Museums dagegen von der Gemeinde Tynaarlo, Banken, Gewerbetreibenden und dem Groninger Flughafen.

Auf Einladung des niederländischen Partnerschaftskomitees begleiteten auch Werner Cordes und dessen Vertreter Hans Schröer Wardenburgs Bürgermeisterin bei ihrem Besuch. Im „Klompenmuseum“, wie das Holzschuhmuseum in Eelde genannt wird, stellten Wim Hooges, Vorsitzender der Museumsstiftung, und der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Bertus van den Hof die Pläne vor.

Wardenburgs Bürgermeisterin bedankte sich für die Aufnahme in das Komitee und sicherte ihre Unterstützung zu. Als Vizepräsidentin des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hofft sie, die Interessen anderer Gemeinden und Städte koordinieren zu können. Außerdem will sie versuchen, zusammen mit der Stadt Oldenburg, die eine kommunale Partnerschaft mit Groningen unterhält, Fördermittel aus der Ems-Dollart-Region für das Projekt zu bekommen.

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