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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Eingeführt ins neue Amt

19.06.2018

Viele Gaben ein Geist – Der Reichtum in der Gemeinde war am Sonntag durchgehendes Thema des Gottesdienstes in der Wildeshauser Alexanderkirche. Im Mittelpunkt stand die Verabschiedung einiger Kirchenältesten sowie die feierliche Einführung der neuen Mitglieder des Gemeindekirchenrates. Des Gremium werden künftig angehören: Ulrich Becker, Greta Behrens, Klaus Ebbers, Katja Jöllenbeck, Ralf Müller, Uwe Ruge, Joachim Schaar, Anneliese Schnittger, Ute Schoffers, Marion Sopke, Cornelia Webermann und Christian Wollering. Hinzu kommen die Ersatzmitglieder, die mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnehmen: Merle Greiser, Frank Holzberger, Sascha Lücke und Antje-Grete Riese. Verabschiedet aus dem Kirchenrat wurden Sebastian Mastrangelo, Gerlinde Plate, Gero Schulte, Wiltrud Stanszus, Barbara Temeschinko-Rose, Fred Wachsmann, Regina Bollhagen und Henrike Mildes. Die drei Theologen hatten sich die Predigt aufgeteilt: Pastor Lars Löwensen sprach besonders zu den zu Verabschiedenden und dankte mit zu Herzen gehenden Worten für den Einsatz über viele Jahre. Pastor Markus Löwe richtete seine Worte an die Bleibenden, die nun ihre Erfahrungen weiter einbringen und an die Neuhinzukommenden weitergeben werden. Pastorin Beatrix Konukiewitz wandte sich denen zu, die nun neu in das Gremium kommen und auch neue Ideen einbringen werden. Es sang der Laudatechor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Ralf Grössler. Am Turm wehte die Kirchenfahne als ein Zeichen dafür, dass in der Gemeinde ein wichtiges Fest gefeiert wurde. Am Montagabend stand die konstituierende Sitzung des Gemeindekirchenrats an. Dabei ging es unter anderem um die Besetzung der Ausschüsse.

Während die meisten Gildeclubs nach dem Gildefest in die Sommerpause gehen, läuft einer der ältesten Clubs gerade zur Hochform auf: der AFK Anwärterförderkreis zur Königskompanie der Wildeshauser Schützengilde von 1403. Am Wochenende fand das traditionelle Königsschießen der mittlerweile 49 Jahre alten Vereinigung auf dem Schießstand Gut Altona statt. Auf dem 100-Meter-Stand konnte schließlich Karl-Wilhelm Jacobi die Königswürde erringen. Beim Sonderschießen auf eine Wildscheibe setzte sich Dieter Hellbusch durch. In der „Hemelinger Bierstube“ von Vereinswirtin Edith Neuhaus wurde die neue Majestät vom AFK-Vorsitzenden Hermann Petermann jun. gekürt.

Auf Tour nach Barjenbruch: 20 Königsfrauen der Wildeshauser Schützengilde haben sich jüngst auf ihre Fahrräder geschwungen. Ziel des Ausflugs war der Essgarten Deemter, berichtet Königsfrau Stefanie Tonn. Dabei konnten sie unter anderem die Orangerie unter die Lupe nehmen.

Ab sofort hat Wildeshausen einen öffentlichen Bücherschrank: Dieser ist im Stadthaus, Am Markt 1, direkt am Eingang zu finden. Er lädt alle Lesebegeisterten ein, sich nach Belieben kostenlos Bücher zum Lesen zu nehmen oder jederzeit auch Bücher einzustellen. Das Prinzip ist „Geben und Nehmen“ – auf Vertrauensbasis und ohne Kontrolle. Die Idee hatte der verstorbene Künstler Hartmut Berlinicke an die Kulturbeauftragte der Stadt herangetragen. „Die Resonanz ist riesig – nicht nur bei den Besuchern des Stadthauses, sondern auch bei den Kolleginnen und Kollegen“, freut sich Birte Hogeback vom Wildeshauser Stadtmarketing. In den kommenden Monaten werden an weiteren Standorten in Wildeshausen zusätzliche Bücherschränke aufgestellt. Der nächste öffentliche Bücherschrank wird noch im Juni in der Musikschule des Landkreises Oldenburg, Burgstraße 17, zu finden sein, heißt es. Vom Kinder- bis zum Sachbuch, vom Roman bis zum Bildband darf alles in die Regale gestellt werden. Der Bestand wird regelmäßig aufgefrischt. Unterstützt wird die Aktion vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Oldenburg. „Häufig verstauben gelesene Bücher zu Hause im Regal, weil die Öffentliche Bücherei das Buch nicht mehr annehmen kann und sich auch sonst kein interessierter Leser im eigenen Umfeld findet. Die Folge ist, dass viele Bücher früher oder später im Hausmüll landen. Dabei sind die meisten Bücher viel zu gut erhalten, um sie zu entsorgen“, findet Manuela Schöne, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Oldenburg. Um die Ressourcen zu schonen, seien die öffentlichen Bücherschränke eine gute Alternative zur Wegwerf-Mentalität.

Wenn es bei der Versorgung von Verletzten über das übliche Erste-Hilfe-Wissen hinausgehen soll, dann eignet sich dazu eine Ausbildung zum Sanitätshelfer. Die Sanitätsausbildung (Teil A) wird im Ausbildungsprogramm der DLRG-Ortsgruppe Wildeshausen angeboten. Ein interner Lehrgang mit acht DLRG-Mitgliedern aus Wildeshausen und Bassum ist kürzlich im Vereinsheim über der alten Feuerwache zu Ende gegangen. Die Teilnehmer, die mindestens 14 Jahre alt sein müssen, bestanden erfolgreich und sind nun bestens gerüstet für Notfallsituationen, in denen Verletzte schnell versorgt werden müssen. Vor allem für Wasserretter ist die sogenannte San-A-Ausbildung eine sinnvolle Zusatzausbildung zum Ersthelfer. „Bei den Wachdiensten haben wir zum Beispiel öfter mit Hitzeschlag, Verbrennungen, Schnittwunden und Sportverletzungen zu tun“, sagt ­ Sanitätsausbilder und Ortsgruppenmitglied Christian „Charly“ Winkler, der im ganzen DLRG-Bezirk Oldenburger Land-Diepholz San-A-Lehrgänge anbietet.

In zwölf Lerneinheiten, die zum Teil in der Woche abends und zum Abschluss an einem Wochenende stattfinden, wird das anatomische und medizinische Wissen in Theorie und Praxis weitergegeben, so zum Beispiel die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die Atemwegsicherung oder das Anlegen von Verbänden. Spannender Abschluss des jüngsten Lehrgangs war die realistische Unfall- und Notfalldarstellung (abgekürzt: Rund). Dazu wurde eine eigens darauf spezialisierte Gruppe des DLRG­-Ortsvereins Goldenstedt um Hilfe gebeten. Sie entwickelte mit geschulten Laiendarstellern ein echt wirkendes Szenario. Hier konnten die angehenden Sanitätshelfer ihr frisch erworbenes Wissen abwechslungsreich anwenden.

Zu seiner letzten Wanderung konnte Volker Reißner vom Wanderkreis im Heimatverein Düngstrup 19 Teilnehmer begrüßen. Dieses Mal ging es rund um die Thülsfelder Talsperre (Kreis Cloppenburg). Die Talsperre wurde in den Jahren 1924 bis 1927 errichtet, um vor Überschwemmungen der Soeste zu schützen. Von der südlichsten Brücke konnte man die Landschaft bewundern. Auf dem Erlebnispfad sind Schautafeln installiert. Eine Besonderheit war die Besteigung der Wanderdüne. Auf dem Damm bis zum Sperrwerk der Talsperre erzählte Reißner von den Sanierungsarbeiten zwischen 2002 und 2006 sowie von der Entleerung der Talsperre 2009.

Nach rund einer Stunde wurden die restlichen drei Kilometer in Angriff genommen. Am Ende bedankte sich Vereinsmitglied Karl Heinz Scheele bei Reißner für seine schöne, letzte Wanderung.

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