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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Einsatz für alte Bausubstanz

02.08.2014

Wildeshausen Streitbar und neu aufgestellt zeigte sich der Bürger- und Geschichtsverein Wildeshausen während der Jahreshauptversammlung. Für weitere zwei Jahre erhielt die Vorstandsriege nicht nur erneut das Vertrauen, sondern es wurden auch verschiedene Projekte und Vorhaben angeschoben.

Karl-August Kolhoff und Bernd Oeljeschläger bleiben gemeinsam Vorsitzende. Stellvertreter sind Gerda Lehmensiek und Manfred Rollié, Schatzmeister ist Herbert Wappler. Auch die Beisitzer Marianne Steinkamp, Peter Heinken, Heinz-Joachim Kunz und Ulrike Berg wurden wiedergewählt.

Die Mitglieder einigten sich auf Vorschlag des Vorstandes darauf, die ruhenden Aktivitäten des Arbeitskreises „Erhaltenswerte Häuser“ wieder zu beleben. Der Arbeitskreis erhält damit auch eine neue Bezeichnung und erweiterte Zielsetzung „100-mal Wildeshausen/Persönlichkeiten/Denkmalpflege/Stadtentwicklung“.

Dahinter steht der Antritt, die Ortsgeschichte anhand von 100 Objekten darzustellen. Ferner soll es darum gehen, historische und urhistorische sowie neuzeitliche Wildeshauser Persönlichkeiten vorzustellen, aber auch gleichzeitig die Denkmalpflege und die Stadtentwicklung zu begleiten bzw. in den Blickpunkt zu rücken. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das sich Bernd Oeljeschläger, Peter Heinken, Eva-Maria Ameskamp und Klaus Schultze auf die Fahnen geschrieben haben. „Aber der Arbeitskreis bleibt natürlich für weitere Interessenten offen, denn das Vorhaben ist mehr als umfangreich“, bat Vorsitzender Oeljeschläger um weitere Mitstreiter.

Kolhoff erweiterte das Programm des Bürger-Geschichtsvereins noch um drei Punkte. Zum einen forderte er dazu auf, das Kulturzentrum zu entwickeln und umzusetzen. Als weitere wichtige Maßnahme stellte er das kulturhistorische Zentrum dar. In einem dritten Punkt forderte er dazu auf, die ehemalige Heilstätte Wildeshausen nicht scheibchenweise durch die Diakonischen Werke Himmelsthür zu vermarkten. „Da muss etwas passieren“, so Kolhoff. Die Versammlung war sich einig, dass es da noch viel Potenzial gibt.

Zuvor hatte Rollié zu mehr kritischer Einflussnahme in Richtung Stadtrat aufgefordert. „Als der Bürger- und Geschichtsverein gegründet wurde, hatte er genau dieses Ziel, um die Geschichte der Stadt zu erhalten“, so Rollié. Bemängelt wurde, dass die alte Bausubstanz nach und nach verschwinde und damit auch das eigentliche alte Stadtbild. Gleiches befürchtet der Verein nun auch mit dem alten Feuerwehr-Gebäude, für das ebenfalls wieder der Abriss ins Gespräch gebracht worden sei. Es habe historische Bausubstanz und die müsse erhalten werden. „In der Innenstadt gibt es noch die Sägekuhle und den Beneke-Brennereikomplex mit historischen Gebäuden, mal abgesehen von der Alexanderkirche und dem historischen Rathaus“, erklärte Heinken.

Neumitglied Alfred Panschar regte daneben an, künftig in die Vortragsveranstaltungen des Bürger- und Geschichtsvereins Vorträge über die Menschen aus der Stadt mit historischen Aufnahmen aufzunehmen. Kommentar: Das komme an. Das wollen die Wildeshauser.

Noch etwas Statistik: Was die Anzahl der Mitglieder angeht, hatte der Verein Ende 2013 201 Mitglieder – eines mehr als 2012. Sechs Veranstaltungen in der Reihe „Geschichte im Rathaus“ fanden im Berichtszeitraum statt. Die Sammlung von Alfred Panschar konnte durch den Verein gekauft werden.

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