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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Maislabyrinth: Zum Finale wird es gruselig

14.09.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-09-14T09:02:41Z 280 158

Maislabyrinth:
Zum Finale wird es gruselig

Elmeloh Derart verirrt, dass sie nicht mehr herausgefunden hätten, haben sich auch in diesem Jahr keine Besucher im Elmeloher Maislabyrinth. „Sowas kommt nicht vor“, lacht Betreiberin Christine Petershagen. Manche brauchten eben nur ein bisschen länger als andere, um unter den vielen Abzweigungen diejenigen zu finden, die nicht in die Sackgasse führen, sondern zum Ziel.

An diesem Sonntag, 17. September, geht das Suchen nach dem richtigen Weg zwischen den grünen Stängeln nach achtwöchigem Betrieb schon wieder zu Ende. Von 11 bis 19 Uhr können Interessierte noch einmal durch den 1,2 Hektar großen Mais-Irrgarten spazieren – danach ist dort nur noch der Häcksler unterwegs.

Zuvor allerdings, an diesem Freitag und Sonnabend, 15. und 16. September, wird es noch einmal gruselig im Labyrinth: Zur Halloween-Party werden Zombies und Monster, Geister und andere grausige Gestalten erwartet. Nicht nur Familie Petershagen und ihre Helfer vom Maisfeld-Team laufen verkleidet und geschminkt umher, auch die Gäste dürfen sich gern gespenstisch kostümieren. „Wir hoffen mal, das Wetter spielt mit“, so Christine Petershagen.

Das hat es aber in den vergangenen zwei Monaten ziemlich selten: Regen, Wolken und kühle Temperaturen im August und September haben den Organisatoren die Bilanz verwässert. „Zwischenzeitlich war es doch ziemlich nass“, hadert Christine Petershagen mit den Bedingungen. „Gummistiefel und Regenkleidung waren oft angesagt.“ Und am Mittwoch stand sie noch vor neuen Herausforderungen: Nachdem Sturmtief „Sebastian“ schon die Pavillons am Eingang weggefegt hatte, mussten die Zelte sturmfest gemacht werden.

Dennoch ist die Betreiberin mit den Besucherzahlen einigermaßen zufrieden. Durch Mundpropaganda und Empfehlungen in den sozialen Netzwerken würden jährlich mehr Menschen auf das Maislabyrinth aufmerksam. Auch für viele Urlauber in der Region gehöre ein Abstecher nach Elmeloh mittlerweile zum Programm.

Viel zu verdienen sei am Maislabyrinth aber nicht, winkt Christine Petershagen ab. „Wir bekommen die Ausgaben wieder herein, aber unsere Arbeit hier ist praktisch ehrenamtlich.“ Das mache ihr aber nichts aus. „Das hier ist mein Hobby“, sagt Petershagen, „ich nenne das immer mein drittes Kind.“ Dass es das Maislabyrinth auch im nächsten Jahr geben werde, sei schon sicher.

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