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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Eltern sind sehr bemüht“

27.08.2009

Von Tabea Roth

Frage: Frau Aufermann, können Sie auch von einer Entspannung der Läuse-Plage sprechen?

Aufermann: Ja, auf jeden Fall. Wir haben im Moment kein großes Problem mit den Tierchen.

Frage: Warum sind Läuse eigentlich gerade in Kindergärten so verbreitet?

Aufermann: Die Übertragung findet in Gemeinschaftseinrichtungen einfach schneller statt. Gerade in unseren Garderoben passiert es schnell, dass die Läuse von einer Jacke zur nächsten wandern.

Frage: Kopfläuse haben also nichts mit mangelnder Hygiene zu tun?

aufermann: Nein, überhaupt nicht. Läuse verbreiten sich, indem sie von einem Menschen zum anderen überlaufen. Entscheidend ist also der Kontakt untereinander.

Frage: Wie stellen sie überhaupt einen Läusebefall im Kindergarten fest?

Aufermann: Wenn sich die Kinder häufig kratzen, ist das natürlich verdächtig. Man kann die Kopfläuse auch mit bloßem Auge ganz gut erkennen. Wenn das der Fall ist, benachrichtigen wir die Eltern. Zu einer Kontrolle der Köpfe oder Behandlung sind wir aber nicht berechtigt. Wir legen den Eltern natürlich nahe, zum Arzt zu gehen. In den meisten Fällen sind sie dann auch wirklich sehr bemüht.

Frage: Wenn es mal passiert ist – was tun Sie im Kindergarten konkret gegen den Befall?

Aufermann: Wir reinigen alle Textilien gründlich. Eine Maschinenwäsche bei 60 Grad reicht schon aus. Was auch sehr gut hilft: Alle Textilien in großen Säcken luftdicht verschließen und vier Wochen aufbewahren – dadurch werden die Tiere ausgehungert und getötet. Bei einem Läusebefall müssen wir außerdem das Gesundheitsamt des Landkreises benachrichtigen. Zudem machen wir im Kindergarten Aushänge, um alle Eltern über den Befall zu informieren und ihnen Tipps zu geben.

Das Auftreten von Kopfläusen ist in Niedersachsen laut Statistik rückläufig. Die NWZ fragte Birgit Aufermann, Leiterin des evangelischen Jona-Kindergartens in Ganderkesee, nach ihren Erfahrungen.

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