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Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka
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Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Engagement wird zur Ehrensache

18.03.2016

Wardenburg Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden in vielen Bereichen gebraucht. Vor allem aber angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation können Kommunen und Gemeinden auf diese Unterstützung nicht verzichten. Auch in Wardenburg engagieren sich viele Bürger – und um diese Bürger ging es am Donnerstag im Wardenburger Rathaus.

Bürgermeisterin Martina Noske lud zum großen Empfang ein, um sich bei den Ehrenamtlichen zu bedanken. Bei Vereinen, bei sozialen Einrichtungen, bei der Freiwilligen Feuerwehr und vielen mehr. „Sie sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass die Gemeinde Wardenburg so attraktiv bleibt“, betonte sie in ihrer Rede. Sie erinnerte an die Zeit, als der Gemeinde Wardenburg erstmals Flüchtlinge zugewiesen worden sind. „Wir haben uns damals gefragt: Wer kann uns helfen?“

Schnell hatten sich kleine Gruppen gebildet, die dabei geholfen haben, die Aufgabe der Unterbringung und Versorgung der Asylbewerber zu bewältigen. Einige der Gruppen nannte sie bei dem Empfang: Das Deutsche Rote Kreuz, damit verbunden die Kleiderkammer, die Wardenburger Speisekammer oder auch die Evangelisch Lutherische Kirchengemeinde. „Sie haben uns von Anfang an geholfen. Danke für Ihre Kooperation und Offenheit“, sagte die Bürgermeisterin. Sie habe es noch vor ein paar Monaten nicht für möglich gehalten, dass die Gemeinde es so gut packt, sich um die Flüchtlinge zu kümmern. Wie engagiert die Wardenburger sind, wurde an der Zahl der Gäste deutlich: Allein 63 der 79 geladenen Gäste sind ehrenamtliche Helfer.

Am Programm des Empfangs waren im wahrsten Sinne des Wortes Jung und Alt beteiligt. Denn zum musikalischen Teil des Abends trat der Chor der Grundschule Wardenburg, die Zitronenfalter, auf.

Auch Dr. Philipp von Bergmann-Korn vom Gasnetz-Betreiber Gasunie ergriff beim Empfang das Wort. Er hatte nämlich eine ganz besondere Aufgabe: Sein Unternehmen spendete der Bürgerstiftung 3000 Euro, um sie somit bei dem ehrenamtlichen Engagement zu unterstützen. Denn nicht nur Deutschland, betonte er, sondern auch die Gemeinden haben sich „zu ihrer Verantwortung bekannt“. Bergmann-Korn überreichte gemeinsam mit seinem Kollegen Uwe Nottorf den symbolischen Scheck an Vorstandsmitglied Waltraut Schmidt, die diesen dankend entgegengenommen hatte. „Das Einzige, was wir machen, ist etwas Geld mitbringen“, ergänzte Bergmann-Korn – was die Bürgerstiftung letztlich damit mache, sei ihnen überlassen. „Da sind sie doch etwas kreativer als wir“, ergänzte er.

Eines war doch mit der Spende auf jeden Fall klar: Den ehrenamtlichen Helfern wurde beim Helfen unter die Arme gegriffen.


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Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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