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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Es ist wahnsinnig viel Arbeit“

10.06.2011

WILDESHAUSEN „Ich wollte mich um etwas kümmern. 2003 bot sich die Chance, dies als Vorsitzender des Musikausschusses zu tun“, beschreibt Detlev Hohn seine Motivation, den Posten zu übernehmen, den er seit acht Jahren inne hat. „Meine erste Amtshandlung war es, die Top-40-Band ,Piccadilly‘ zum Gildefest zu holen.“ Bei der sei es seitdem geblieben.

Oberleutnant Hohn schreibt das Programm für das Gildefest, erstellt die Dienstpläne für die Offiziere, ist zusammen mit den anderen Mitgliedern des Musikausschusses dafür verantwortlich, dass während des Gildefestes Bands und DJs im Zelt, auf dem Marktplatz und auf der Burgwiese spielen. Auch für die Umzüge ist er zuständig. „Ich muss dafür sorgen, dass genügend Kapellen teilnehmen und entscheiden, in welcher Reihenfolge diese marschieren“, ergänzt Hohn.

„Es ist wahnsinnig viel Arbeit“, fasst Hohn seine Aufgaben zusammen. „Im Großen und Ganzen ist immer alles perfekt gelaufen. Nur im vergangenen Jahr konnte Axel Fischer nicht kommen, weil er krank war.“ Da habe dann die Künstleragentur spontan Anna-Maria Zimmermann als Ersatz geschickt. Hohn ist zuversichtlich: „In diesem Jahr soll der Auftritt von Axel Fischer wohl klappen.“

Doch nicht nur im Rahmen der Gilde und der Organisation des Festes interessiert er sich für Musik. Hohn spielt eine Trommel in der „The Crossed Swords Pipe Band“. Dabei handelt es sich um eine Dudelsackband, die Mitglieder aus mehreren europäischen Ländern hat und mit über 70 Musikern als größte Pipe-Band Europas gilt. Mit ihr kommt Hohn in der Welt herum. „2010 sind wir in Moskau bei dem ,Military Tattoo Spasskaya Bashnya‘ auf dem Roten Platz mitmarschiert. Das ist dann Gänsehaut-Feeling pur“, erzählt Hohn. „Und wenn man da dann im Finale mit mehr als 2000 Leuten spielt, ist das etwas ganz Besonderes.“

2012 will Hohn in Moskau wieder mit dabei sein. Vorher geht es aber in diesem Jahr in das Heimatland des Dudelsacks. Im August wird die Band am Royal Edinburgh Military Tattoo in Schottland teilnehmen. Und natürlich in Wildeshausen beim Gildefest. Am Sonntag werden die Dudelsäcke und Trommeln um 14.45 Uhr (Marktplatz) und um 20 Uhr (Burgwiese) gespielt. Hohn: „Das wird ein Höhepunkt.“

Mindestens bis 2013 ist Hohn noch Vorsitzender des Musikausschusses der Schützengilde. Wahrscheinlich muss er bis dahin noch eine neue Band für den Sonntagabend suchen. „Ich habe gehört, dass ,Piccadilly‘ auf solchen großen Festen nicht mehr spielen will“, berichtet Hohn. Aber er hoffe noch, dass die Band vielleicht auch in den nächsten Jahren noch nach Wildeshausen kommt. Falls nicht, stellt ihn das wohl vor keine unlösbaren Probleme: „Wir haben in den vergangenen Jahren genug Bands an den Sonnabenden ausprobiert.“

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