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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Corona-Pandemie: Fahne der Sandkruger Sänger hängt jetzt im Hatter Rathaus

29.12.2020

Sandkrug /Kirchhatten Der Gemischte Chor Sandkrug hat seine 63 Jahre alte Vereinsfahne an die Gemeinde übergeben. „Nachdem nun, bedingt durch die Coronapandemie, das gemeinsame Singen zurzeit nicht mehr möglich ist, soll wenigstens die Vereinsfahne des Chores als Sinnbild für Zusammengehörigkeit und Hoffnung in unserem Rathaus präsentiert werden“, begründet 1. Vorsitzende Luise Suffert diesen ungewöhnlichen Schritt.

Die Sandkruger Sängervereinigung hat, historisch gesehen, einen besonderen Stellenwert unter den Vereinen in der Gemeinde Hatten. Sie wurde bereits am 11. Juni 1946 wieder zugelassen und ist damit der erste Verein, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Hatten wieder zugelassen wurde. Im Laufe seines Bestehens sei der Chor zur tragenden Säule des Sandkruger Kulturlebens und weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt geworden, so die Vorsitzende.

Für die Auftritte wählten die Sänger eine große Vereinsfahne als sichtbares Emblem. Schneidermeister Wilhelm Lücht, zugleich Chormitglied, beschaffte den Stoff und nähte die Fahne zurecht. Die Sängerinnen Johanne Baumüller und Hilde Janssen stickten den Namen und das Gründungsjahr auf den kräftigen, blauen Stoff. Am 30. Juni 1957 wurde die Vereinsfahne feierlich geweiht.

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Die Schließung des Vereinslokals, der Gaststätte „Sandkrug“, in 2004 machte den ersten Umzug des Sängersymbols notwendig. Das ehemalige Chormitglied Helmut Förster sprang in die Bresche und bewahrte den Stoff, gut eingelagert in seinem Keller, vor Schäden.

Nun hängt die Fahne also im Rathaus der Gemeinde. Sie bedanke sich bei Bürgermeister Christian Pundt im Namen aller Sängerinnen und Sänger für dieses großzügige Angebot, so Luise Suffert anlässlich der Übergabe wenige Tage vor Weihnachten.

„Wir freuen uns, dass wir dem gemischten Chor bei der Unterbringung der Fahne unterstützen können und werden Sie in Ehre halten, bis eine Nachnutzung im Verein feststeht“, verspricht Hattens Bürgermeister.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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