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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Umweltschutz: Falken beziehen „Wohnung“ bei St. Peter

03.04.2012

WILDESHAUSEN „Le­bensraum Kirche“ prangt auf dem kleinen Schild, das am Turm der Wildeshauser St.-Peter-Kirche hängt. Dahinter verbirgt sich ein Projekt des Naturschutzbundes (Nabu) Oldenburger Land, das die Lebensbedingungen für Turmfalken, Schleiereulen und Fledermäuse verbessern soll. In den Nistkasten, der kürzlich im Turm installiert wurde, ist inzwischen ein Turmfalkenpaar eingezogen. Sehr zur Freude der Anwohner und mancher Passanten.

„Zusammen mit anderen hohen Bauwerken und Scheunen ersetzen Kirchtürme für diese ursprünglich felsen- und höhlenbrütenden Tiere den natürlichen Brutraum“, erläutert Birgit Röttering vom Nabu. Mit dem Abriss und der Sanierung alter Gebäude verlören Turmfalke und Co. häufig ihre letzten Brutplätze im städtischen Raum.

Den Nistkasten in Wildeshausen sowie einen weiteren an der evangelischen Kirche in Colnrade haben Dr. Johannes Bartner und Melanie Witte installiert, die beim Nabu für die Turmfalken-Betreuung zuständig sind. In den vergangenen vier Jahren haben die beiden fast 90 Kästen im gesamten Oldenburger Land angebracht. Spektakuläre Bilder waren auch vom Turmfalkenpaar in der Harpstedter Christuskirche zu sehen (die NWZ  berichtete mehrfach).

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„Bevor wir aktiv werden, erkundigen wir uns nach den örtlichen Kirchen und schauen in erster Linie, ob der Turm mindestens acht bis zehn Meter hoch ist“, sagt Bartner. „Als der Nabu an uns herangetreten ist, sind wir dem Anliegen gerne nachgekommen“, sagt Küster Hartmut Huntemann. Nun hoffe die Gemeinde, dass die Falken tatsächlich brüten und Nachwuchs ausschlüpft.

„Generell klappt die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden sehr gut“, lobt Bartner. 90 Prozent der Nabu-Anfragen würden positiv beschieden, und auch beim regelmäßigen Reinigen und Begutachten der Kästen würden die jeweiligen Küster und Kirchenvorsteher kräftig mit anpacken.

Laut Bartner dauert es ein bis drei Jahre, bis ein neuer Turmfalkenkasten angenommen wird. „Immer wieder kommt es natürlich auch vor, dass Tauben und Dohlen in den Kästen brüten“, berichtet der langjährige Turmfalkenexperte. Küster Huntemann wird – wie am Montag sein Amtsvorgänger Manfred Uhl – den Turm der Kirche jedenfalls aufmerksam im Blick behalten und Nisterfolge umgehend vermelden.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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