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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Buntes Stelldichein eines Europa-Autos

22.05.2019

Falkenburg „Wir sind alle Verrückte“, sagte Organisator Friedhelm Lacina und lachte. Fünf „Lomäxe“ parkten am Dienstagmittag verfrüht vor dem Falkensteinsee: Am Donnerstag startet hier das vierte Norddeutsche Lomax-Treffen.

Ein Lomax ist ein englisches „Kit-Car“, ein Bausatzauto, das mit dem Fahrgestell sowie den Antriebsteilen eines Citroën 2CV – der „Ente“ – gebaut wird. „Das hier waren alles mal Enten“, sagte Lacina und deutete auf die anwesenden Roadster, die eine große Ähnlichkeit mit den offen gebauten Modellen des englischen Traditionsherstellers Morgan aus den 30er Jahren aufweisen.

Einfache und günstige Technik

In Deutschland gibt es rund 450 dieser Wagen, insgesamt wurden nur 2500 Bausätze gefertigt. Der Citroën 2CV wurde durch seine einfache Technik und den zuverlässigen Boxermotor ein ideale Spenderfahrzeug. „Dafür gibt es auch heute noch reichlich Teile“, erklärte Lacina. Diese seien nicht teuer und vor allem eins: einfach.

„Unseren Lomax haben meine Frau und ich innerhalb von drei Jahren gebaut“, sagte Lacina. „Vom Fach sind wir beide nicht.“ Ihn begeistert die enorme Vielfalt der existierenden Wagen. „Es gibt welche mit drei und mit vier Rädern und vielen unterschiedlichen Anbauteilen.“

Trotz der simplen Technik ist der Lomax kein reines Vorzeigeobjekt. „Mit unserem sind wir 80 000 Kilometer gefahren und sieben oder acht Mal in die Alpen“, erzählt Lacina. „Das ist ein Fahrzeug, kein Stehzeug.“ Das Fahren sei dank der 2CV-Federung sehr bequem.

Ganz anderes Fahrgefühl

Interessant ist der Lomax für Lacina auch aus einem anderen Grund. „Das ist ein Europa-Auto: Ein englischer Bausatz mit französischem Antrieb, in Deutschland zusammengebaut.“

Der Enthusiasmus für das Selbstbau-Auto kommt für ihn und die anderen Clubmitglieder aber nicht allein durch die Technik. „Man sitzt dabei im Freien und nimmt das Fahren ganz anders wahr“, sagte Lacina. „Das ist wie ein Bobby-Car für Erwachsene, ein unbezahlbarer Spaß.“ Auf Messen sei der Lomax stets ein Hingucker.

Ab rund 7000 Euro ist ein gebrauchtes Exemplar diese Tage zu haben, schätzt Lacina – die Produktion der Bausätze wurde 2004 eingestellt. „Verglichen mit anderen Marken ist das aber nichts.“

Falkensteinsee ein toller Treffpunkt

Der Lomax-Club hat etwa 200 Mitglieder, die meisten davon aus Deutschland. „Das ist eine ganz tolle Clique“, schwärmt Lacina. Treffen finden zwar regelmäßig statt, in Norddeutschland zuletzt aber vor bereits elf Jahren.

Am Falkensteinsee werden jetzt 36 Fahrzeuge erwartet. Lacina, der in Oldenburg wohnt, war vorher noch nie hier. „Den Tipp habe ich von einem Bekannten bekommen“, sagte er. „Als Treffpunkt stimmt hier aber alles. Die Mitarbeiter sind sehr aufgeschlossen und haben ein tolles Angebot aufgestellt.“ Vor allem, dass viele Clubmitglieder mit Campingwagen und Anhängern noch rechtzeitig untergekommen sind, freut ihn.

Das vierte Norddeutsche Lomax-Treffen findet von Donnerstag bis Sonntag statt, wobei die eine oder andere Fahrt ins Blaue geplant ist. „In zwei Jahren sind wir vielleicht wieder hier“, gab sich Lacina enthusiastisch.

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Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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