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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Barfuß den Bund fürs Leben eingegangen

28.08.2017

Falkenburg Freiluft Hochzeiten werden immer beliebter – vor allem die Vorstellung, am Strand auf Hawaii barfuß mit wehendem weißen Kleid und Hibiskusblüten im Haar das Ehegelöbnis zu sprechen, ist für viele der Inbegriff von Romantik.

Doch aus Deutschland zum Heiraten nach Hawaii zu fliegen, ist dann leider meistens zu umständlich. Das mussten sich auch Nadine und Ahraél Brockmann eingestehen und suchten sich kurzerhand einen ähnlich ungewöhnlichen, aber wesentlich näheren Ort für ihre Trauung: den Südstrand des Falkensteinsees.

Gemeinsam mit ihren vier Kindern, Pastor Stephan Klimm und etwa 50 Gästen und ebenso vielen schaulustigen Bade- und Campingbesuchern feierte das Paar aus Bremen am Samstag ihre Hochzeit – bei Sonnenschein und barfuß im Sand.

„Es war schon immer ein Traum von mir, barfuß zu heiraten“, betonte die Braut. „Wir kommen oft mit unseren Kindern zum Falkensteinsee. Der See hat deshalb einen hohen Wert für die ganze Familie, auch für unsere Kinder. Das war uns bei der Wahl wichtig.“

Ungewöhnlich war der Trauungsort auf jeden Fall, vorher hatte sich nämlich noch nie ein Paar am See trauen lassen. Rik Geiger und Rieke Meiners, Leiter des Camping- und Ferienparks Falkensteinsee, sagten natürlich auch „Ja!“ als sie von den Plänen erfuhren. Sie unterstützten das Paar tatkräftig beim Aufbau und stellten Stühle und Pavillon.

Doch nicht nur das Brautpaar und die Campingplatzführung hatten sich für die Trauung ins Zeug gelegt: Auch der Bremer Pastor Klimm aus der evangelischen Kirchengemeinde Horn hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, um den Trauungsort in die Zeremonie mit einzubeziehen.

„Nah an der Quelle des Lebens, der Quelle, die wir miteinander teilen – dem Wasser des Falkensteinsees – sagen Sie ja zueinander“, betonte er. Passend zum Lied, das sich das Brautpaar ausgesucht hatte – „Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise“ – warfen die Gäste nach der Trauung Steine mit Glückwünschen und Hoffnungen für das Paar in den Falkensteinsee. „Auf das irgendwann jemand sie finde und sie weitertrage“, schloss Klimm das Ritual. Im Anschluss an die Zeremonie feierte die Hochzeitsgesellschaft im „Seehuus“ bei einem Grillbüffet.

Lesen Sie auch:So schön heiratet der Nordwesten – die Hochzeitsserie

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