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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Familienbande begeistert als Band den Klosterort

08.08.2013

Hude Open-Air heißt offene Tür für „Timber“. Denn das Vater-Sohn-Duo Bernd und Tim-Florin Neuschwander aus Oldenburg war am Dienstagabend bereits zum dritten Mal auf der „Hude live“-Bühne willkommen. Und nach ihrem Auftritt im Sommer 2011 auf der Open-Air-Bühne spielten auch diesmal wieder die Wetterbedingungen mit und die Musiker somit unter freiem Himmel.

„Timber“ entführten die mehr als 150 begeisterten Besucher auf eine Reise durch die Musik der vergangenen 60 Jahre. Dabei bewiesen Bernd und Tim-Florin Neuschwander vor allem eines: große Stimmen. Während der Ältere mit tiefen Basstönen eine Gänsehaut nach der anderen verursachte, war der Jüngere für den Rest zuständig: Die Stimme des Studenten ist wandlungsfähig wie ein Chamäleon. Mal singt er ausschließlich und voller Ruhe mit einer leichten Kopfstimme, wie etwa bei „Timbers“ Version von Milows „You and me“, mal zeigt er eine kräftige, kratzige, fast sogar rauchige Tonart, wenn er Aviciis Sommerhit „Wake me up“ oder „River“ von Bruce Springsteen covert.

Doch vor allem begeistert bei „Timber“ das Zusammenspiel der beiden Sänger. Als sie zum Beispiel Simon and Garfunkels „Sound of Silence“ präsentierten, war die Harmonie zwischen ihren sowohl stimmlich, als auch emotional greifbar.

Die beiden Männer lieben eben Musik. Selbst als erste kleine Regentropfen fielen, sagte Bernd Neuschwander: „Wir spielen weiter, solange die Technik mitmacht.“ Und die Technik machte mit. Nach kurzer Zeit strahlte dann auch wieder die Sonne über den Köpfen der „Hude live“-Gäste. Und es wurde noch schöner: Zum Anfang des zweiten Sets umrahmte ein großer Regenbogen das Klosterviertel und machte den Abend für Publikum und Musiker perfekt.

Auch für vier Schüler von Josef Barnickel, die als Vorgruppe für gute Stimmung sorgten, war es ein traumhafter Sommerabend: Auf der Open-Air-Bühne gaben Jule Janßen aus Wüsting, Sha’re Stöver und Jasmina Wachtendorf zum ersten Mal eingeübte Werke von Yann Tiersen, Cro oder Taio Cruz zum Besten. Für den angehenden Pianisten Cedric Galke war es bereits der zweite Kurzauftritt bei „Hude live“. Dabei stellte er neben Yirumas „River flows in you“ vor allem sein selbst komponiertes Stück „Una mathilda“ vor.

Bis etwa 22.30 Uhr spielte der Haupt-Act „Timber“ dann ausschließlich Coverversionen, die aber so schön dargeboten wurden, dass sie den Originalen ernst zunehmende Konkurrenz machten. Und vor allem die Version von Leonard Cohens „Hallelujah“ begeisterte so sehr, dass das Huder Publikum lauthals mitsang.

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