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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Interview: „Fasching ist schon ein gigantisches Ding“

05.02.2016
Frage: Sehr geehrte Herren, sind Sie übernächtigt? In diesen Tagen werden Sie mit Sicherheit kaum Schlaf bekommen, weil sie keine der Fernsehsendungen über Karneval in Köln, Mainz oder Oberursel verpassen wollen.

Paukstat: Ich bin immer ganz früh zu Hause, schlafe früh ein. Diese Sendungen sind doch einfach zu spät für mich. Tesch: Das gilt natürlich auch für mich. Ich bin vernünftig und meinem Alter entsprechend früh im Bett.Wieting: Als ich im Büttenabend-Team war, hab’ ich mal die eine oder andere Sendung aufgezeichnet, um neue Ideen kennen zu lernen. Ich muss aber sagen: Ganderkesee braucht sich mit seinem Büttenabend-Programm nicht zu verstecken. Wenn wir klagen, dann auf hohem Niveau. Bei manch einem Beitrag, der im Fernsehen gezeigt wurde, hab’ ich schon gedacht: Der wäre bei uns nicht durchgekommen.

Frage: Apropos Büttenabende: Um diese Veranstaltung ranken sich in Ganderkesee Gerüchte. Mögen Sie verraten, was eigentlich oben in der so genannten Muppet Show über der Bühne passiert? Dolce vita oder Nickerchen?

Tesch: Da oben stehen elf Stühle, angelehnt an den Elferrat, den wir aber in Ganderkesee nicht haben. Statt dessen sind die Plätze für die 64 Mitglieder des Festausschusses da, wir wechseln uns ab. Allerdings sind die Stühle kaum genutzt, weil es uns während des Büttenabend-Programms nur wenige Minuten auf den Stühlen hält. Paukstat: Der Name Muppet Show kommt von Dirk, eigentlich heißt es Ehrenempore. Anlass war ein Beitrag der Chaos-Combo, die hatte in den 70ern mal das Thema Muppet Show aufgegriffen und dabei die Empore genutzt. Zu dem, was oben abgeht, sage ich nur: top secret.

Wieting: Doch, eins könnte man sagen: Es ist enorm heiß da oben, auch durch die Scheinwerfer. Ich mache da meinen Diät-Sondertag.

Frage: Beim Umzug am Sonnabend, 6. Februar, werden Sie ja alle die rote Jacke des Festausschusses tragen. Wenn das nicht der Fall wäre, welches Kostüm würde zum Beispiel ein Dirk Wieting dann tragen?

Paukstat: Funkenmariechen. Tesch: Ich habe ihn beim Niederdeutschen Theater in einer Rolle gesehen, die auf ihn zugeschnitten ist: als Senator, er war ein fremdgehender Lebemann, trug einen Hauch von Nichts... Wieting: ... es war ein Morgenmantel... Tesch: ... also einen Morgenmantel wie ein Hauch von Nichts, ich glaube aus Satin. Er hat ja auch immer diese Hitze. Wieting: Nein, ich würde als Claudio Pizarro gehen.

Frage: Nach welchem Ereignis im Fasching hatten Sie Muskelkater vor Lachen?

Paukstat: Nach einigen Büttenreden. Da kannst du so richtig ablachen. Wieting: Ich denke bei der Frage zuerst an einen Auftritt von Hartmut Scheele als Eunuch. Da habe ich fast auf dem Boden gelegen. Tesch: Für mich ist der gesamte Büttenabend der größte Lacher.

Frage: Welches ist für Sie die tragende Motivation, beim Fasching ehrenamtlich mitzumachen?

Tesch: Mein Antrieb ist, Menschen Freude zu bereiten. Fasching, das ist für mich ein Zwölf-Monate-Job. Aber wenn der ganze Saal brüllt und tanzt, dann ist alles wieder gut. Wieting: Bei mir war es so, dass Rolf Kühn (früher GGV-Präsident, d. Red.) mich geholt hat, um den 11.11. wieder zu einem Event zu machen. Ich denke, das ist gelungen, es ist ein guter Einstieg in die Session. Seither ist schon so manch eine Träne vor Lachen geflossen. Paukstat: Ich habe über 15 Jahre den Kinderfasching betreut, war da auch zuständig für die Besuche der Altenheime. Es ist eine Wahnsinnsgeschichte, da siehst du Kinder und alte Menschen gemeinsam lachen. Es ist schon so: Die Leute vergessen ihre Alltagssorgen, ich übrigens auch. Der Fasching ist schon ein gigantisches Ding.

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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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