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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

PRINZENPAAR: Faschings-Stress ist längst verraucht

23.06.2007

GANDERKESEE Mit der Jacke wird es eng, so viel steht fest! Da muss die Schneiderin wohl noch einmal Hand anlegen, damit André Jonker an seinem letzten Tag als Ganderkeseer Faschingsprinz am 11. 11. wieder in die champagnerweiße Uniform passt. Denn der 48-Jährige hat ein paar Pfunde zugelegt seit Aschermittwoch, daraus macht er kein Geheimnis. Denn der Grund ist erfreulich: „Ich habe mit dem Rauchen aufgehört“, strahlt André Jonker, „gleich nach dem Fasching“.

Während des Faschings war daran nicht zu denken, denn die Session bedeutete „Stress pur“ – das konnte nur mit dem Glimmstängel halbwegs kompensiert werden. Danach aber ging’s. Wie überhaupt seit Februar vieles wieder ging für Jonker und seine Frau Annette, ebenso für Prinzessin Insa Höpker und Ehemann Reinhold. Vor allem das geregelte Familienleben wissen sie alle zu schätzen – „das war in der Faschingszeit ziemlich aus dem Rhythmus“, beschreibt Jonker, der sich nach der anstrengenden Session erstmal „drei Wochen Ruhe“ gegönnt hat – „da will man dann auch keinen mehr mit der Kappe sehen.“

Prinzessin Insa war diese Erholung nicht vergönnt: „Ich musste danach die Berge im Büro abarbeiten“, berichtet die 41-Jährige, die mit ihrem Mann ein Fliesenfachgeschäft betreibt. Auch die Schularbeiten der Kinder habe sie lange genug vernachlässigen müssen, da gab es viel aufzuholen.

Die Kinder – so sagen beide Familien – haben die Prinzen-Rolle ihrer Mutter bzw. ihres Vaters dennoch sehr genossen. „Lennart und Annika sagen mir heute noch, wie schön das war“, freut sich Insa Höpker. Anna Jonker (12), die selber schon Kinderprinzessin war, bringt noch einen anderen Aspekt ins Spiel: „Wenn Büttenabende waren, konnten meine Schwester Katharina und ich am nächsten Tag immer bis mittags Fernsehen gucken.“

So viele Tage, an denen an Ausschlafen zu denken war, habe es aber nicht gegeben, wenden die Eltern ein. „Dieses Prinzenpaar hat besonders viele Termine wahrgenommen“, ist der Eindruck von Annette Jonker. Sie nahm die häufige Abwesenheit ihres Mannes locker – „das war uns vorher schon klar“. Und auch unschöne Begleiterscheinungen versuchten die Familien – die sich vorher kaum kannten und jetzt gute Freunde sind – mit Humor zu nehmen: „Was uns alles angedichtet wurde . . .“ – dem Gerede nach zu urteilen, müssten Prinz und Prinzessin längst miteinander liiert sein.

Heißes Thema in der Faschings-Gerüchteküche war auch – wie jedes Jahr – das Geld: „Die Leute wollen jetzt noch von mir wissen, was das wohl gekostet hat“, schmunzelt Prinzessin Insa. Über Summen bis zu 25 000 Euro sei spekuliert worden. Alles Quatsch, winken die Tollitäten ab, ohne konkret zu werden – über Geld spricht man nicht (öffentlich) in der GGV. Die Summe sei jedenfalls nicht fünfstellig, grenzt André Jonker ein. Er könne, sagt er, „nur jedem raten, nicht nein zu sagen, wenn das Greifkommando kommt“. Er selber würde es allerdings nicht noch einmal machen. „Da wär’ ich wahrscheinlich nur enttäuscht.“ Soll heißen: Besser kann’s nicht werden.

Einmal müssen Insa I. und Andrè I. aber noch das närrische Zepter in die Hand nehmen: Am 11. November, zum Start der neuen Session, haben sie Termine von morgens bis zum späten Abend. Und danach gehören beide zu den Ex-Prinzenpaaren – wenn sie denn die Aufnahmeprüfung bestehen. Das Gute daran: André Jonker könnte sich ein neues Jacket maßschneidern lassen.

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