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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Faszination des Pferdes mit Pinsel eingefangen

07.05.2012

HARPSTEDT „Timotheé“ ist der erste Hengstnachkomme von Dressurwunder „Totilas“, den Paul Schockemöhle nach Deutschland holte. Maler Jürgen Lauenstein aus Wardenburg malte das Fohlen zusammen mit Mutterstute „Süßkind“. Das Werk war sofort verkauft, an den Züchter, der das Fohlen zog – ein Beispiel dafür, wie gefragt die Pferdemalereien des Wardenburger Malers sind.

Im Hotel „Zur Wassermühle“ zeigt Jürgen Lauenstein bis zum 24. Juni nicht nur das Timotheé-Werk, sondern weitere 24 Acryl-Bilder mit verschiedenen Motiven aus der Pferdewelt. Unter dem Titel „Pferdestärken“ und dem Untertitel „Kampfmaschine, Arbeitstier, Sportgerät, Freizeitfreund“ zeigt der ausgebildete Schriftsetzer auf, wie unentbehrlich die Pferde für den Menschen in verschiedenen Geschichtsepochen waren. Ob zu Machterhaltung und -mehrung, als Stolz edler Pferdezucht oder aber als Arbeitstiere, die den wirtschaftlichen Aufstieg gerade in der Landwirtschaft erst möglich machten: „Meine Bilder würdigen die Leistungen der Vergangenheit und zeigen auch die Gegenwart, denn heute hat das Pferd seine Berechtigung im Sport und in der Freizeit“, so Lauenstein. Er verwies darauf, dass in der Deutschland rund 1,6 Mio. Reiter registriert seien, sich aber zwölf Mio. Menschen mit Pferden beschäftigten oder sich für sie interessierten.

„Den Denkanstoß für die Ausstellung nur mit Pferdegemälden lieferte der Reitclub ,Sport’ Harpstedt, der in diesem Jahr 100 Jahre besteht“, berichtete der Kunstmaler am Rande der Vernissage am Sonnabend. Schon 2009 hatte Lau-enstein einige Werke zusammen mit den Scheunenmalern in der Wasserburg gezeigt. Mittlerweile hat er aber eine eigene Malgruppe – „DREI-Art“ – gegründet, zu der Silke Wenzel und Adrian Fuchs aus Wildeshausen zählen.

Bürgermeister Werner Richter sprach von einer Kunst, die unter die Haut und in die Seele gehe. Die Ausstellung drücke die Faszination der Tiere und ihre Schönheit aus. Es sei hervorragend gelungen, diese Eindrücke in den Arbeiten wiederzugeben. Familie Grohe dankte er dafür, das Hotel zu einem regionalen Zentrum für Kunst und Kultur entwickelt zu haben.

Michael Grohe kündigte als nächste Ausstellung bereits Margot Hejna mit „Malen auf Seide“ an.

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