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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Feier im Zeichen der Mitmenschlichkeit

22.06.2009

WILDESHAUSEN So viele Gäste bekommt sie selten zum Geburtstag: „Happy Birthday to you“, sangen Dutzende auf dem Marktplatz der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen und ließen mit Luftballons Karin Finke hoch leben. Die Bewohnerin des Heimes an der Glaner Straße wurde am Sonntag 39 Jahre alt. Anlass für den außergewöhnlichen Rahmen des Sommerfestes war allerdings ein anderer Geburtstag: das 125-jährige Bestehen der in Hildesheim gegründeten Einrichtung.

Der Tag begann mit einem Gottesdienst im Festzelt, den Pastorin Elisabeth Saathoff gestaltete, musikalisch unterstützt vom Bläserkreis unter Leitung von Manfred Rose. 14 Menschen, die bereits seit 25 Jahren in der Himmelsthür leben, wurden geehrt. Direktor Ulrich Stoebe führte Jörg Arendt-Uhde in sein neues Amt als Regionalgeschäftsführer Nord ein. Dieser wies darauf hin, dass die Einrichtung weiterhin auf Partner in der Region angewiesen sei. Geplant sei, die „Sondereinrichtungen“ aufzulösen.

Landrat Frank Eger sagte, es sei richtig gewesen, vor 34 Jahren die Einrichtung in Wildeshausen zu etablieren. „Die Bewohner gehören zu unserer Gemeinschaft.“ Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi lobte Engagement und Tatkraft der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter: „Sie haben Großartiges geleistet.“ Und weiter: „Ohne Sie würde es in unserer Stadt an Mitmenschlichkeit fehlen.“ Die Glückwünsche der Ev.-luth. Kirchengemeinde überbrachte Wiltrud Stanszus vom Gemeindekirchenrat. „Ich wünsche mir, dass der Himmel immer bei Ihnen wohnt“, erinnerte sie an ein Lied beim Abschlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentags. „Das ist ein besonderes Fest“, sagte Thomas Gebhardt vom Heimbeirat in seimem Grußwort.

An insgesamt 43 Ständen wartete dann ein attraktives Sommerfest-Programm auf die Besucher. Bei Marlene Ertel konnten Kinder Taschen bedrucken. Am Nachbarstand boten Edith Jaschinski und Gudrun Kersting zahlreiche Eigenproduktionen aus Himmelsthür-Werkstätten an – von kleinen Sparstrumpf bis zum Schlüsselanhänger. Beim Dosenwerfen machte dem kleinen Mathis (7) so schnell keiner etwas vor.

Auch an zahlreichen Flohmarktständen ließ sich herrlich flanieren: Dieter Gronau verkaufte sogar eine Trompete. Stephan Meyer bot einen Vogelkäfig an. „Ein Käfig für meinen Sittich reicht“, meinte er. Und die kleine Hannah (2) versuchte, ihrer Patentante Sabine Langer das Spielzeugpony abzuluchsen. Es gab Kinderschminken mit Melanie Prawitz, der Bewohnerchor sang und der Fanfarenzug unter der Leitung von Dirk Böhler erntete viel Applaus. Begehrt waren erneut die Lose der großen Tombola. Zu den attraktiven Preisen gehörte ein Fahrrad sowie ein Rundflug. Und am Info-Stand teilte Arend-Uhde gern die von Eilert Bekaan erstellte Himmelsthür-Chronik aus.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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