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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kreisverband: Feuerwehren brauchen mehr Quereinsteiger

10.03.2015

Landkreis /DÜngstrup Damit hatte Kreisbrandmeister Andreas Tangemann wohl nicht gerechnet. Während der Vertreterversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Oldenburg in Düngstrup stand er am Sonnabend selber auf der Liste der zu Ehrenden. Für seine Verdienste und das hohe Ansehen nicht nur in Feuerwehrkreisen verliehen ihm Regierungsbrandmeister und OFV-Sprecher Dieter Schnittjer und der Verbandsvorsitzende Peter Sparkuhl die Verdienstmedaille in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV).

Über die besondere Auszeichnung durften sich auch Hauptlöschmeister Herbert Aschenbeck (FFw Dötlingen) und Hauptfeuerwehrmann Dieter Otten (FFw Großenkneten) freuen. Die Landesehrennadel in Silber erhielten Oberbrandmeister Bernd Seemann (FFw Schierbrok-Schönemoor) und Werkbrandmeister Rolf Löschen (Exxon Mobil).

Bei den Wahlen zum Vorstand erhielt Kassenwartin Silke Judwerschat erneut das Vertrauen. Als neuen Kreispressewart wählten die Vertreter Christian Bahrs in Abwesenheit, der damit Nachfolger von Uwe Arndt wird. Stellvertretende Pressewartin ist Tanja Konegen-Peters.

In seiner Ansprache appellierte Verbandsvorsitzender Peter Sparkuhl an Politik und Verwaltung der Kommunen, sich auf Jahreshauptversammlungen nicht von Berichten mit niedrigen Einsatzzahlen blenden zu lassen. „Denn es kann jede Region mit einer Großschadenslage treffen.“ Dann würden geschulte Kräfte, modernes Gerät und nicht nur eine Feuerwehr benötigt. „Bei vielen Einsätzen werden schon heute zeitgleich mehrere Feuerwehren durch die Großleitstellen alarmiert.“ Dahinter stehe die Aufgabenverteilung und damit Wichtigkeit jeder einzelnen Wehr.

Auch das Thema Nachwuchs und Ausbildung zog sich wie ein roter Faden durch die Versammlung. „Noch zehren wir von der sehr guten Arbeit in den Jugendfeuerwehren“, sagte Sparkuhl. Es würden aber „Quereinsteiger“ aus der Bevölkerung benötigt. Die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit trage nicht genügend Früchte. „Es ist sehr schade, dass immer weniger Menschen bereit sind, etwas freiwillig in die Gesellschaft einzubringen“, bedauerte der Kreisverbands-Vorsitzende.

Kritik gab es auch in Richtung Hannover. An den Feuerwehrschulen mangele es an Lehrkräften, so dass Lehrgänge ausfallen müssten. Letztendlich sei das auch eine Frage der Entlohnung für die Ausbilder.

Zuvor hatte Tangemann von 1089 Brand- und Hilfeeinsätzen der Feuerwehren des Landkreises im vergangenen Jahr berichtet. 1700 Feuerwehrkameraden sowie 158 Werksfeuerwehrleute sind im Kreisverband organisiert.

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