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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Feuerwerk aus Tradition und Moderne

13.05.2008

WILDESHAUSEN Tradition und Verlässlichkeit werden bei der Wildeshauser Schützengilde groß geschrieben. Und so verwundert es kaum, dass am Rande der festlichen Auftaktveranstaltung am Pfingstsonntagabend auf der Burgwiese wieder ein Jahrestag zu verzeichnen war: Bereits seit dem Jubiläumsfest 1953, also seit 55 Jahren, sorge das von seinem Vater aufgebaute hannoversche Unternehmen fürs Feuerwerk, berichtete Inhaber Uwe Rohr. Zu aktuellen Top-Hits von Interpreten wie One Republic, Michael Bublé oder Natasha Bedingfield warf Pyrotechniker Guido Wolff-Rohr fantastische Bilder an den Abendhimmel. Einer der Höhepunkte der etwa 15-minütigen Show: die Feuertopf-Batterie, die Brokatgold-Töne in knapp 180 Metern Höhe brachte. Der Applaus der weit über 4000 Besucher am Burgberg war den Feuerwerkern sicher.

Seine Mutter Auguste, geb. Petzold, stammt aus Harpstedt, erzählte Rohr (66). Über ihre Freundin, Marie Krawinkel, seien seinerseits die Kontakte zu Stadt und Gilde entstanden und Firmengründer Ernst Rohr erhielt den Auftrag. Mittlerweile stehen Veranstaltungen wie die Kieler Woche oder das „Steinhuder Meer in Flammen“ auf dem Programm der Feuerwerker. Für das Höhenfeuerwerk in Wildeshausen wurden am Sonntag rund 165 Kilo Explosivstoffmasse verschossen, wie Wolff-Rohr erläuterte.

Nicht allein das Feuerwerk, auch der Aufmarsch des Fanfarenzugs, des Tambourkorps, des Musikkorps Wittekind und des Spielmannszugs Wildeshausen trafen den Geschmack des Publikums. Herrlich anzusehen erneut der Parademarsch mit dem Offizierskorps und der Wachkompanie. Die idealen Wetterbedingungen sorgten dafür, dass das Abschreiten der Front mit König und Schaffer, General und Oberst nebst Adjutanten, diesmal besondere Freude bereitete.

Mehrfach von Applaus unterbrochen wurde zu Beginn der Schau der Auftritt des Fanfarenzugs. Dirigent Dirk Böhler hat spätestens seit seinem Auftritt mit Lebensgefährtin Daniela Lafeldt in der TV-Show „Nur die Liebe zählt“ mit Kai Pflaume eine große Fangemeinde. Der sauber vorgetragene Große Zapfenstreich bildete erneut das I-Tüpfelchen des Musikprogramms. Die Serenade wurde anlässlich des Muttertags zu Ehren der Wildeshauser Mütter gespielt.

In seiner Ansprache, Blickrichtung Burgberg, rief Gildegeneral und Bürgermeister Dr. Kian Shahidi dazu auf, sich mehr fürs Gemeinwohl zu engagieren. „Unsere tägliche Welt ist alles andere als solidarisch.“ Die Gilde sei vielleicht gerade deshalb vielen zur Heimat geworden, weil man hier mit Gleichgesinnten zusammentreffe und dasselbe Ziel verfolge – das Gemeinwohl zu fördern. Nach der Auftaktveranstaltung am Burgberg feierten Tausende mit „Piccadilly“ im Festzelt, den „Red Boys“ im Rathaus oder mit „Schräg“ auf dem Marktplatz. An diesem Dienstag marschiert das Regiment zum Königschießen aus. Um 24 Uhr wird das neue Schafferpaar vorgestellt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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