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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

PARTNERSCHAFT: „Freundschaft eine Stärkung für Europa“

29.05.2009

Alice Gerken-Klaas: Nein, keinesfalls. Es wurden jedoch im Laufe der Jahre weitere Schwerpunkte gesetzt. Ziel und Mittelpunkt ist es jedoch nach wie vor, andere Lebens- und Kulturkreise kennen zu lernen und dort Freundschaften zu schließen.

Alice Gerken-Klaas: Es bietet sich die Chance für die Menschen beider Partnergemeinden, sich bei den gegenseitigen Besuchen auf etwas Neues einzulassen und somit dazu beizutragen, dass Europa immer weiter zusammenwächst. Darüber hinaus können Vorurteile abgebaut und neue Bekanntschaften aufgebaut werden. Das ist ein Schritt in Richtung vereintes Europa.

Alice Gerken-Klaas: Gerade weil sich die jungen Leute aufgrund der Globalisierung zukünftig sicherlich weltweit bewegen müssen, um beruflich eine Perspektive zu haben, ist es wichtig, auch den Nachbarn kennen zu lernen und im Austausch mit Gleichaltrigen zu erfahren, wie sich die Situation für junge Leute in deren Land darstellt. Das öffnet den Horizont und ermöglicht unterschiedliche Sichtweisen.

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Alice Gerken-Klaas: Selbstverständlich. Es handelt sich um eine gewachsene Partnerschaft, die auf einer breiten Basis steht. Insbesondere lebt sie durch die vielen privaten Kontakte, die sich im Laufe der Jahre durch die regelmäßigen Austausche des Spielmannszuges und der Freiwilligen Feuerwehr ergeben haben. Diese Kontakte werden an die Kinder weitergegeben. Diese hervorragende Partnerschaft wird noch lange Bestand haben, davon bin ich überzeugt.

30 Jahre alt wird die Partnerschaft von Ganderkesee und Château du Loir dieses Jahr. Am 2. November 1979 hatten die Bürgermeister Marcel Boisjean und Helmut Denker die Urkunde unterzeichnet. In der NWZ äußern sich die Amtsinhaber Alice Gerken-Klaas und Daniel Macheton zu der Partnerschaft.

Frau Gerken-Klaas, Monsieur Macheton, deutsch-französische Städtepartnerschaften sind vielfach in einer Zeit entstanden, in der beide Nationen noch wenig voneinander wussten. Haben sich solche Partnerschaften in Zeiten der europäischen Integration nicht überlebt?

Welchen konkreten Wert haben die Partnerschaften denn heutzutage für die Menschen in Ganderkesee und Château du Loir?

Gerade die Jugend bewegt sich heutzutage real und virtuell durch die ganze Welt. Warum sollten sich die jungen Leute an gegenseitigen Besuchen beteiligen?

Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Werden die beiden Gemeinden auch das 50-jährige Bestehen der Partnerschaft noch feiern?

Von MArkus Minten und Annika Richter

DANIEL Macheton: Ich glaube nicht, dass diese Art des Austausches antiquiert ist. Nach schmerzhaften Momenten unserer Geschichte können wir glücklich über diese Freundschaft sein. Der Élysee-Vertrag hat die Aussöhnung zwischen unseren beiden Nationen besiegelt. Ich war zu der Zeit 19 Jahre alt und habe Ihre Sprache studiert. Meine Geburtsstadt Thouars (Deux Sèvres) war eine der ersten französischen Partnerstädte – mit Diepholz. 1963 reiste ich dorthin. Darum fühle ich mich Ihrem Land sehr verbunden.

DANIEL Macheton: Ich denke, dass die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern eine Stärkung und eine Chance für ganz Europa ist. Wir als Erwachsene müssen diese Botschaft weitergeben, um diese Art der Beziehung weiterhin zu stärken.

DANIEL Macheton:

Wenn Jugendliche die Sprache eines anderen Landes lernen, ist das eine Quelle der Selbstentfaltung und ermöglicht ein besseres gegenseitiges Kennenlernen.

DANIEL Macheton: Wir arbeiten an der Zukunft. Mit der Zeit sind wir bereits Mitglieder derselben Familie geworden. Also bleibe ich zuversichtlich für die Zukunft.

SPIELMANNSZUG Ganderkesee gibt Anstoß für die Partnerschaft

Die Anfänge der Partnerschaft liegen im Sommer 1978. Der damalige Jugendbetreuer und heutige musikalische Leiter des Spielmannszugs Ganderkesee, Dieter Meyer, lernte zufällig einige französische Jugendliche kennen – Mitglieder der französischen Musikformation „Les Dauphines du Val de Loir“ aus Château du Loir. Durch einen gemeinsamen Besuch des Schützenfestes in Urneburg wurde der erste Kontakt vertieft. In folgenden Gesprächen wurde dann von den Franzosen vorgeschlagen, auch zwischen den Vereinen eine Partnerschaft zu schließen, die im September 1980 besiegelt wurde.

30 Jahre alt wird die Partnerschaft von Ganderkesee und Château du Loir dieses Jahr. Am 2. November 1979 hatten die Bürgermeister Marcel Boisjean und Helmut Denker die Urkunde unterzeichnet. In der NWZ äußern sich die Amtsinhaber Alice Gerken-Klaas und Daniel Macheton zu der Partnerschaft.

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