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Musik: Fünf Saxofonisten setzen sich gekonnt in Szene

29.11.2011

HOLLE Auspacken und spielen – das ist seit 1993 das Prinzip des „Quintessence Saxophone Quintet“ aus dem Raum Bielefeld. Und ganz nach diesem Prinzip begannen die fünf Musiker – Sven Hoffmann, Uli Lettermann, Kai Niedermeier, Anatole Gomersall und Andreas Menzel – auch am Sonnabend in der St. Dionysius-Kirche in Holle-Wüsting ihr Konzert.

Eigentlich ist das Quintett auf den großen Bühnen und Festivals der Welt zu Hause: Gespielt haben sie unter anderem in der Culture Art Hall in Seoul, in der Hoam Art Hall in Daejong, im Schloss Bellevue in Berlin und in der Frauenkirche in Dresden. Sie zeigten ihr Können auf dem Rheingau Musikfestival, auf den Leverkusener Jazztagen und auch beim Bonner Beethoven-Festival. Ihr nächstes Ziel: der World Saxophone Kongress in Schottland.

Musikalischer Genuss

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Doch nun ist es dem Kulturverein „Impuls“ gelungen, die Profimusiker nach Hude zu holen: Der Kirchensaal bot dazu einen sowohl festlichen als auch akustischen Rahmen, wie man es sich für einen musikalischen Genuss an einem kalten Winterabend nicht besser hätte wünschen können.

Die fünf Saxofonisten zeigten, dass sie wahre Meister der modernen Bearbeitung barocker und klassischer Werke sind. Zurecht sind sie eines der renommiertesten Ensembles im Bereich Crossover zwischen Jazz und Klassik. Hochkarätige Musiker, die ihr Handwerk verstehen – und ihr Repertoire auswendig spielen.

Und nicht nur die Ohren der Zuhörer waren gefordert, sondern auch die Augen: Jeder einzelne Musiker setzte sich bei seinen Soli in Szene. „Das Wichtige tritt nach vorn“, so das erfolgreiche Konzept der Musiker.

Gewitzte Darbietungen

Ihre Darbietungen waren gespickt mit Witz, was gut ankam. Die rund 70 Zuhörer waren jedenfalls begeistert. So auch der elfjährige Tim Hühnlein aus Hude. Er hörte das Quintett zum ersten Mal und hatte riesigen Spaß an dem Konzert. Ebenso begeistert war das Ehepaar Evelin und Johann Glass aus Hude. „Ein Konzert in dieser Art zu erleben, war für uns das erste Mal. Es ist atemberaubend, was die Musiker drauf haben“, staunte das Ehepaar.

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