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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Ausstellung: Für Flora und Fauna geforscht

03.06.2015

Wildeshausen Man könnte meinen, der Naturschutz sei erst in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Thema geworden – und damit eine aktuelle Problematik. Das Gegenteil beweist allerdings die Wanderausstellung „Begeisterung für die Vielfalt der Natur“ der Jade Hochschule, die am Montagabend im Wildeshauser Kreishaus, Delmenhorster Straße 6, eröffnet wurde.

Diese führt mit Textbannern und einigen Exponaten des Oldenburger Museums Natur und Mensch durch die Geschichte der naturkundlichen Forschung, beginnend im 18. Jahrhundert. „Der Naturschutz hat eine lange Geschichte“, weiß Prof. Carola Becker von der Jade Hochschule, Leiterin des Projekts. „Und es ist besonders bemerkenswert, dass das Wissen über Natur und Artenvielfalt schon damals da war.“ Die Naturerforschung und der Naturschutz seien somit keinesfalls rein aktuelle Themen.

Georg Kerstens aus aldrup (1903 bis 1982)

Das Forschungsgebiet von Landwirt Georg Kerstens umfasste die Welt der Käfer. Dabei erforschte er nicht nur die hiesigen Käfer, sondern sammelte sie auch.

Die „Micropeplus ripicola Kerstens“ war sein größter wissenschaftlicher Erfolg. Es handelt sich um einen seltenen Käfer, den Kerstens entdeckte.

In seinen Tagebüchern von 1934 bis 1980 finden sich die Aufzeichnungen seiner Forschungen: Käferarten, Anzahl, Fundort sowie Beschreibung des Biotops.

19 Persönlichkeiten aus dem Oldenburger Land, die sich in den vergangenen zwei Jahrhunderten für die natürlichen Ressourcen ihrer Umgebung einsetzten, werden im Zuge der Ausstellung vorgestellt. Besonders interessant für die Wildeshauser: der Dötlinger Albrecht Wilhelm Roth und der Landwirt Georg Kerstens aus Aldrup, der in seinen Forschungen viele hiesige Käferarten erfasste (siehe Infobox).

Zur Eröffnung der Wanderausstellung kamen auch Landrat Carsten Harings und Dezernentin Eva-Maria Langfermann. „Wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir nach Oldenburg als Zweites die Wanderausstellung bei uns haben“, sagte Harings in seiner Begrüßungsrede. Diese sei nun bis 9. Juni zu den üblichen Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen.

Passend zur Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem „Arbeitskreis Naturschutzgeschichte im Oldenburger Land“ ein Begleitprogramm mit drei Exkursionen angeboten: am 11. Juni ins Barneführerholz, am 16. Juni ins Huntloser Moor und am 27. Juni zu den Sager Meeren. Anmeldungen sind möglich unter c.becker@jade‐hs.de.


Mehr Infos unter   www.jade-hs.de/naturschutzgeschichte 
Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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