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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Gänsehaut bei frühsommerlichen 16 Grad

14.06.2011

WILDESHAUSEN Das sieht man eigentlich eher in großen Konzert-Arenen, weniger auf dem Burgberg: Bereits um kurz vor 21 Uhr leuchteten dort Dutzende von Feuerzeugen. Ein sicheres Indiz dafür, dass das Publikum glücklich und zufrieden ist. Kein Wunder, beim Auftritt der mit 70 Musikern besetzten Dudelsackband „The Crossed Swords Pipe Band“ am Pfingstsonntag zum Auftakt des Wildeshauser Gildefestes sprang schnell der Funke über. Spätestens als Frankie Bannatyne (Bild rechts) „Amazing Grace“ sang, bekam mancher bei milden 16 Grad Celsius doch eine leichte Gänsehaut.

Selten war beim Gildefest-Auftakt schon zu so früher Stunde der Burgberg so üppig besetzt. Mit großem Beifall wurden die Darbietungen des Spielmannzuges, mit Tambourmajor Martin Posenauer an der Spitze, des Fanfarenzugs unter der Leitung von Kristin Rosemeier und des Musikkorps Wittekind bedacht. Herrlich anzusehen auch der Aufmarsch des Tambourkorps der Gilde sowie der Parademarsch mit Offizierskorps, Fahnengruppen und der Wachkompanie. Beim Abschreiten der Front konnten König Lutz Ertelt, Schaffer Arne Tschöpe, General Dr. Kian Shahidi und Oberstleutnant Heiner Ahlers nebst Adjutanten das „Wohlgefühl“ auf der neu eingesäten Rasenfläche genießen. Als neuer Hauptmann der Wache hatte Hermann Johannes erstmals das Kommando.

Auf die „imposante Kulisse“ ging auch Gilde-General Dr. Kian Shahidi in seiner Ansprache ein. Der Burgberg sei „schon seit jeher ein Ort der besonderen Begegnung“. Zuvor hatte der Bürgermeister beim Stadtempfang zahlreiche Ehrengäste begrüßt; darunter die Bundestagsabgeordneten Angelika Brunkhorst (FDP) und Franz-Josef Holzenkamp (CDU), Landrat Frank Eger und den Kommandeur des Luftlandeunterstützungsbataillons 272, Oberstleutnant Peter Springer, der seine Frau Astrid mitgebracht hatte.

Das I-Tüpfelchen des Musikprogramms am Burgberg setzte erneut der Große Zapfenstreich. Unter der musikalischen Leitung von Ingo Poth spielte das Musikkorps unter anderem den „Marsch der Kursächsischen Leibgarde“ sowie den „Saint Louis Blues March“. Souverän führte Moderator Martin Siemer (49) die Zuschauer durch das Abendprogramm.

Gigantisch das Feuerwerk, das Pyrotechniker Ralf Fremy aus Wittmund mit seinem siebenköpfigen Team an den Wildeshauser Abendhimmel zauberte. Zur Musik von Gossip („Heavy Cross“), Luciano Pavarotti, Carmina Burana und (zum Finale) dem Andrea Bocelli- und Sarah Brightman-Hit „Time to say goodbye“ dominierten bei der 15-minütigen Show helle Farben. Fremy zündete bei seinem zweiten Engagement in Wildeshausen nach eigenen Angaben knapp 800 Zylinder-, Kugelbomben und japanische Verwandlungsbomben. Neu war der „Chrysanthemen-Regen“ in Blau, Weiß und Rot sowie ein „Wasserfall“. Spätestens jetzt brauchte niemand mehr ein Feuerzeug.  

Nach der Auftaktveranstaltung wurde in der Stadt kräftig gefeiert. An diesem Dienstag, dem Hauptfesttag, marschiert das Regiment um 15 Uhr zum Königsschießen in den Krandel aus. Um 24 Uhr wird vor dem Rathaus das neue Schafferpaar verpflichtet.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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