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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Zusammen ackern fürs Gemeinwohl

06.05.2019

Ganderkesee „Wir wollen richtig ackern!“, antwortet René Habeck auf die Frage, welche Aufgabe die Landjugend Ganderkesee sich für die nächste 72-Stunden-Aktion wünscht. Wie die Herausforderung aussieht, die am 23. Mai, Punkt 18 Uhr, von einem noch unbekannten Agenten verkündet wird und wo sie stattfindet, weiß weder der Vorsitzende selbst noch eines der anderen Mitglieder der Landjugend. Einzig einen potenziellen Agenten durfte der 25-Jährige bei der Anmeldung zur Aktion vorschlagen.

Koordiniert wird das landesweite Beteiligungsprojekt seit 1995 alle vier Jahre von der Niedersächsischen Landjugend in Hannover. Dort entwickelt ein Team die Aufgaben, die allesamt gemeinnützig sein müssen und der Dorfgemeinschaft zugute kommen sollen. Genau drei Tage bleiben den beteiligten Gruppen nach der Verkündung für die praktische Umsetzung.

Unterstützung einwerben

Wie bereitet sich die Landjugend Ganderkesee auf eine Aufgabe vor, von der sie absolut nichts weiß – außer dem Zeitpunkt? – „Wichtig ist, sich schon im Vorfeld Unterstützung zu sichern“, sagt Lisa Gödeker (25). „Wir müssen sehen, dass wir Material und Maschinen bekommen, aber auch Know-how.“

Einen Mentor, der gleich mehrere Kriterien erfüllt, haben die 35 angemeldeten Aktiven bereits sicher: Volker Kreye, Inhaber des gleichnamigen Garten- und Landschaftsbaubetriebs in Ganderkesee, hat gerne seine Unterstützung zugesichert. „Ich war früher auch in der Landjugend und habe selbst bei solchen Aktionen mitgemacht“, sagt der Garten- und Landschaftsarchitekt. „Was ich tun kann, das tue ich!“

Mit einem einzigen Unterstützer ist es aber nicht getan: Die Landjugend-Mitglieder gehen davon aus, dass sie Baumaterialien und Werkzeug benötigen werden – und in jedem Fall Verpflegung für die Aktiven, die die drei Tage in Schichten durcharbeiten wollen. „Am hilfreichsten wären natürlich Geldspenden, dann können wir das kaufen, was wir brauchen“, so Habeck. Die Gemeindeverwaltung stelle dafür auf Wunsch Spendenquittungen aus.

Container umgebaut

Dass auch die beste Vorbereitung nichts nützt, wenn die Aufgabe ganz anders ausfällt als erwartet, haben die Mitglieder der Landjugend bei der jüngsten 72-Stunden-Aktion vor vier Jahren erfahren. „Wir hatten diverse Trecker und Anhänger organisiert“, erinnert sich Habeck. Tatsächlich war aber eher Fili­grantechnik als schweres Gerät vonnöten: Für die Vereine aus Schlutter, Holzkamp und Hoyerswege galt es einen Schiffscontainer zum Toilettenwagen umzubauen.

Die 35 angemeldeten Aktiven hoffen, dass diesmal eine abwechslungsreiche Aufgabe auf sie zukommt, bei der möglichst viele Hände gleichzeitig anpacken können. Erst im vorigen Jahr haben sich 14 Jugendliche und junge Erwachsene neu der Landjugend angeschlossen – alle wollen bei der 72-Stunden-Aktion mithelfen. „Es wäre schön, wenn wir etwas bekommen, bei dem wir ein bisschen freie Hand haben und unsere Ideen einbringen können“, beschreibt Malte Lüschen (24) das Wunschprojekt für den 23. bis 26. Mai.

Auf ihren Agenten wird die Landjugend am 23. Mai auf dem Sportplatz in Bürstel treffen. Genau dort hat vor Jahren schon Mentor Volker Kreye mit seinen Landjugendkollegen geschwitzt und neben dem Speicher eine Grillhütte errichtet. Einen Tipp gibt Kreye den Nachfolgern schon jetzt mit auf den Weg: Er rät ihnen, sich die Arbeit gut einzuteilen. „Am besten schnürt ihr ein „Basic-Paket“ und überlegt euch dazu mehrere „Upgrades“, für den Fall, dass am Ende noch Zeit übrig ist.“ Wer die Landjugend bei ihrer Aktion unterstützen möchte, erreicht ihren Vorsitzenden René Habeck unter Telefon   0152/37 74 86 43 oder per Mail (lj-ganderkesee@web.de).

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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