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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Bestattung: Individuelle Beerdigung gefragt

21.04.2018

Ganderkesee Individuelle Bestattungsmöglichkeiten seien immer gefragter, sagt Swenja Scherschanski. Die Entscheidung, welche Form die richtige ist, falle vielen schwer. „Immer mehr bevorzugen eine pflegeleichte Variante. Später merken sie dann aber, dass ihnen ein Ort fehlt, an dem sie etwas gestalten oder ablegen können“, berichtet die Mitarbeiterin der Friedhofsverwaltung.

Bestattungsmöglichkeiten gibt es in Ganderkesee gleich zwölf. Eine davon ist neu. Zusammen mit Pastorin Susanne Bruns und Friedhofsgärtner Gerald Helmbold hat Swenja Scherschanski die beiden neuen Stelen gleich in Augenschein genommen, die Ingo Hammer von der Firma Lange Grabmale und seine Kollegen am Freitag auf dem Friedhof an der Urneburger Straße aufstellten. Auch die Geschäftsführerin der Firma Lange, Gunda Böer, begleitete die Arbeiten.

Wer bisher in einer Urne unter den Bäumen auf dem Friedhof bestattet wurde, an den erinnert ein Quader aus Sandstein, auf dem Name, Geburts- und Todestag notiert wurden. Mehrere Steinblöcke wurden dann übereinandergestapelt.

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Doch diese Quader, die es seit 2011 auf dem Friedhof gibt, haben Nachteile: Zum einen halte das Material nicht so lange, erklärte Pastorin Bruns, zum anderen dauere es lange, bis so ein Stein fertiggestellt sei. Auf einen Quader hätten die Angehörigen bisher Monate warten müssen.

In Zukunft gibt es zwei Stelen, an denen Blätter aus Granit befestigt werden, die mit den Daten der Verstorbenen versehen werden. Das Material sei nicht so wetteranfällig und lasse sich leichter herstellen. Innerhalb von zwei bis vier Wochen könnten die Angehörigen das Blatt entgegennehmen, verspricht Ingo Hammer.

16 Blätter können je Stele angebracht werden. An einer sollen die Blätter von Partnern beieinander befestigt werden. Die andere sei eine „Single-Stele“, so Swenja Scherschanski. Die ersten drei Blätter wurden direkt am Freitag befestigt. Um auch den Angehörigen, die eine Baumbestattung gewählt haben, eine Möglichkeit zu geben, etwa Blumen abzulegen, soll es ein entsprechendes Feld bei den Stelen geben.

In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Urnenbestattungen immer weiter zugenommen. Aktuell halten sich die Zahlen der Sarg- und der Urnenbestattungen die Waage, berichtete Bruns.

In der Regel beraten die Bestatter bei der Grabwahl. Aber auch sie stehe Betroffenen im Friedhofsbüro bei Fragen zur Verfügung, bietet Swenja Scherschanski an.

Partner von Verstorbenen, an die mit einem Quader gedacht wird, müssen sich übrigens keine Sorgen machen: Es besteht weiter die Möglichkeit, dass auch für sie ein Stein beschriftet wird.

Um den individuellen Wünschen weiter gerecht zu werden, entwickelt der Friedhofausschuss auch schon die nächste Bestattungsform: Partnerschaftsgräber in Themenfeldern. Was dahinter steckt, will er demnächst bekanntgeben.

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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