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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Falkenborg steckt voller Verrückter

25.05.2018

Ganderkesee /Delmenhorst Eigentlich könnten sich die Nachfahren des verstorbenen Burgherrn derer zu Falkenborg freuen, schließlich hat er ihnen eben diese Falkenborg vermacht. Doch dieses Erbe ist mit einigen Aufgaben und Haken versehen – und führt zu mehreren gewaltsamen Toden. Und Lachern, denn die „Jungs und Deerns“ des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst (NTD) spielen das Kriminalstück „Dat Vermächtnis vun de Falkenborg“ mit viel Spaß, Verve und gelungenen Pointen.

Zwei Aufführungen, am Mittwoch und Donnerstag in der Aula des Gymnasiums Ganderkesee, absolvierten die zahlreichen jungen Schauspielerinnen und Schauspieler. Ein Vorgeschmack auf das niederdeutsche Jugendtheaterfestival, das vom 15. bis 17. Juni in Ganderkesee stattfindet. Dann werden die „Jungs un Deerns“ die Falkenborg erneut spielen.

Der Inhalt

Auf und hinter der Bühne

Manche Rollen in „Dat Vermächtnis vun de Falkenborg“ sind doppelt besetzt. Es spielen sowohl Jugendliche aus Delmenhorst als auch aus der Gemeinde Ganderkesee mit.

Die Schauspieler: Malin Dreher (Lisa to Falkenburg), Jule Petershagen (Dörte Zuckerbrot), Nina Grieger (Jella Karina to Falkenborg), Till Dobe (Julius de III. to Falkenborg), Leonie Dähnhardt (Pastorin Mareike Engelhardt), Sören Kanert (Mark Ferdinand to Falkenborg), Laura Himpler und Gödje Wöhler (Johanna Valentina to Falkenborg), Emily Grosskopf und Femke Wöhler (Horst Meyer), Samir Faqueri und Alessio Biondi (Benni), Marlo Vette und Joost Wöhler (Prof. Dr. Klaus Dördreiher), Kim Märtens (Clementine-Josefine to Randsbach-Baumbach), Mia Wielewicki (Advokaat), Michelle Klein (Luzie Finster) sowie Vanesa Pesheva und Isabell Radtke (Alena Mien)

Regie: Martina Brünjes und Markus Flügger

Inspizient: Markus Flügger, Charlotte Rademacher

Souffleuse: Juliane Oetjen, Stephanie Janoschka

Technik: Tobias Sachtje

Musik: Steffen Braune

Bühnenbildentwurf: Timo Brünjes

Bühnenmalerei: Thorsten Heise, Yvonne Friese

Bühnenbau: Axel Uhlhorn, Steffen Braune, Dieter Beppler, Hans Ellebrecht, Harald Blech, Wlfried Meyer, Helmut Alers und Jens Neumann

Die riesige Falkenborg hütet ein Geheimnis – das Bernsteinzimmer. Auf das haben es die Erben Lisa (Malin Dreher), Jella Karina (Nina Grieger), Mark Ferdinand (Sören Kanert) und Johanna Valentina (Laura Himpler) natürlich abgesehen. Doch auch Julius de III. to Falkenborg (Till Dobe) spielt, unerkannt von den anderen, eine wichtige Rolle. Aber die Suche nach dem Zimmer ist nicht das einzige, was die Erben auf Trab hält. Der verstorbene Burgherr hat seine Falkenborg nämlich per Testament zur „Psychischen Heilanstalt für prä-kriminelle Menschen“ gemacht. Es ziehen also noch Ärzte, Krankenschwestern und jede Menge Patienten ein. Und unter ihnen – oder vielleicht schon unter den Erben? – hat sich auch ein Mörder eingeschlichen. Das „spaßige Massaker in fünf Akten“ kann beginnen.

Die Schauspieler

Natürlich ist der Inhalt des Stückes, in diesem Fall geschrieben von Martina und Timo Brünjes, nur die eine Seite der Medaille. Mit Leben erfüllt wird es erst durch die Schauspielerinnen und Schauspieler. Und das in diesem Fall: punktgenau, lustig und mitreißend. Die jungen Darsteller meistern auch längere Dialogphasen, ohne dass sie das Publikum verlieren. Die teilweise nur aus Einzeilern bestehenden Witze werden zuverlässig geliefert und nicht zuletzt die „Verrückten“ verdienen eine besondere Erwähnung: So schreit Patientin Luzie Finster (Michelle Klein) bei längeren Worten immer so durchdringend, dass sich sämtliche Nackenhaare aufstellen. Aber auch Benni (Alessio Biondi) als imaginärer Freund von Horst (Emily Grosskopf) sorgt beispielsweise für mehr als einen Lacher. Liebevolle Details im Bühnenbild runden die Aufführung ab. Sehr gelungen ist auch die Einbindung der Ermordeten – und die Liebesszene über die Grenzen des Diesseits und Jenseits hinaus erst! Nicht umsonst spendete das Publikum zwischendurch immer wieder Szenenapplaus, der beim letzten Vorhang in einen donnernden Schlussapplaus mündete.

Der Mörder ist...

Wer am Ende wen umgebracht hat – und wer überhaupt stirbt, aber trotzdem noch weiter mitspielt – das wird natürlich erst am Ende klar. Denn, um es mit den Worten des Advokaats (Mia Wielewicki) zu sagen: „Wir wollen das Stück ja bis zum Ende sehen!“

Noch Karten für Aufführung

Noch Karten gibt es für die Aufführung an diesem Donnerstag, 24. Mai, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums am Steinacker. einlass ist ab 18 Uhr, es gilt freie Platzwahl. Der Eintritt beträgt an der Abendkasse 9 Euro, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte zahlen 5 Euro.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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