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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Partygäste kommen schneller ins Festzelt

02.03.2019

Ganderkesee Ob Prinzenpaare, GGV-Verantwortliche, Wagenbauer oder Kostümschneider: Für sie alle ist dieser Sonnabend der Fixpunkt eines ganzen Jahres. Für Ulf Thiemann auch: Der Festwirt des Ganderkeseer Faschings steht vor dem arbeitsintensivsten und umsatzträchtigsten Arbeitstag überhaupt. Und einem der risikoreichsten auch!

„Wenn der Vorinvest den Wert einer besseren Ganderkeseer Eigentumswohnung hat, hofft man natürlich, dass alles gut geht“, sagt der 46-Jährige, der gerade geboren war, als sein Vater Walter 1972 erstmals die Verantwortung für die Bewirtung der Narren übernahm. Thiemann Junior ist seit 31 Jahren mit im Geschäft, vor vier Jahren hat er es gemeinsam mit seiner Frau Heike ganz übernommen.

Bisher ist immer alles gut gegangen. Im Gegensatz zur Umzugsleitung kann der Festwirt sogar mit schlechtem Wetter gut leben – schließlich wollen dann die Leute erst recht ins Zelt. Nur wenn sie das alle auf einmal wollen, wird’s problematisch. Jahr für Jahr ärgern sich Besucher über lange Wartezeiten oder gar zeitweise ganz geschlossene Zelt-Türen. Letzteres sei in den vergangenen beiden Jahren nicht mehr nötig gewesen, sagt Ulf Thiemann. Jedoch: „Wartezeiten, auch längere, lassen sich nicht immer vermeiden.“ Das liege vor allem an den Sicherheitskontrollen, die im Laufe der Zeit noch verschärft wurden.

Für dieses Jahr hat Thiemann eine Neuerung eingeführt, die zur Entlastung in Spitzenzeiten beitragen soll: Vom Festplatz aus führen nun zwei Eingänge ins Zelt. Wer die Garderobe benötigt, stellt sich rechts an, alle anderen sollen über die linke „Fast Lane“ zügiger vorankommen. Jacken und Mützen mit ins Zelt zu nehmen, kann aber riskant sein: „Was da liegen bleibt, kommt in den Müll“, da kennt Ulf Thiemann kein Pardon. Um die Hinterlassenschaften vergesslicher oder betrunkener Partygäste kann er sich an diesem Wochenende nicht auch noch kümmern.

Bekleidung, die in der Garderobe abgegeben wurde, kann hingegen noch bis Rosenmontag abgeholt werden. Aber nur gegen Vorzeigen der Marke – wer ohne diese kommt, wird ans Fundbüro im Rathaus verwiesen: Dort wird die in der Festzelt-Garderobe verbliebene Kleidung nach dem Fasching abgeliefert.

Was im Zelt liegen bleibt, muss auch deshalb schnell entfernt werden, weil sofort nach Party-Ende am frühen Sonntagmorgen der Umbau beginnt: Gerade mal vier Stunden Zeit bleiben Thiemann und seinem Team, um die knapp 3000 m² große Tanz- und Feierzone für den GGV-Frühschoppen am nächsten Vormittag umzurüsten. Ein paar der elf langen Theken, die in der Nacht benötigt wurden, kommen raus, dafür Stühle und Tische für 2000 Besucher rein.

Viel Schlaf finden Ulf und Heike Thiemann am Haupt-Wochenende des Faschings nicht – ebenso wenig die meisten ihrer 130 Mitarbeiter und Hilfskräfte, die für die drei tollen Tage benötigt werden. Aber das macht ihnen nichts nichts aus: Fasching ist nur einmal im Jahr!

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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