• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Verkehr nach Unfall auf A28 beeinträchtigt
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 5 Minuten.

Zwischen Oldenburg Und Hatten
Verkehr nach Unfall auf A28 beeinträchtigt

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Alles bereit für den Umzugstag

27.02.2019

Ganderkesee Die Büttenabende sind vorbei und an diesem Samstag, 2. März, ist es endlich wieder soweit: Um 14 Uhr startet der große Faschingsfestumzug durch den Ortskern von Ganderkesee. Damit alle Besucherinnen und Besucher sowie die Umzugsteilnehmer einen schönen und sicheren Umzugstag erleben, laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen. GGV, Polizei und das Deutsche Rote Kreuz bereiten sich auf den Umzugstag vor. DieNWZ hat nachgefragt, welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und was Teilnehmer und Besucher beachten sollten.

Anreise zum Fasching um den Ring

Der Ortskern ist am Umzugstag von etwa 11.30 bis 18.30 Uhr gesperrt.

Für Autofahrer sind zwei Park & Ride-Plätze eingerichtet. Von 12 bis 15 Uhr fahren Busse ab dem Möbel-Discounter Osca, Rudolf-Diesel-Straße, zum Schulzentrum sowie von Starofit, Güterstraße 3, zur Atlasstraße. Von 17 bis 19 Uhr geht es jeweils zurück.

Die bei Starofit und Osca geparkten Autos müssen bis spätestens 19 Uhr wieder abgeholt werden. Danach ist bis zum Rosenmontag definitiv keine Abholung mehr möglich.

Von Hude aus fährt um 12.30, 18 und 19.15 Uhr ein Bus ab Bahnhofsvorplatz über Bookholzberg (Kiosk Stedinger Straße 43, jeweils zehn Minuten später) nach Ganderkesee zur Atlasstraße. Ab Ganderkesee (Atlasstraße) über Bookholzberg zurück nach Hude geht es um 17.15 und 18.30 Uhr.

Nach Delmenhorst und Bremen-Huchting geht es um Mitternacht und um 2 Uhr am Sonntag ab Wittekindstraße.

Infos zur Anreise: www.fasching-ganderkesee.de

Die Polizei: Vorbereitung

„Die langjährige Erfahrung zeigt, dass vor allem mit einem Verkehrseinsatz zu rechnen ist“, so Lutz Auffarth, Leiter der Polizeistation in Ganderkesee. Viele der eingesetzten Beamtinnen und Beamten seien „seit vielen Jahren beim Faschingsumzug dabei, kennen die Örtlichkeiten und die Besonderheiten des Einsatzes und sind daher gut vorbereitet“. Die Arbeit beginnt schon einige Stunden vor dem Umzugsstart um 14 Uhr: Die Zufahrtsstraßen zum Ring werden gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Teile des Ortskerns werden durch mobile Hindernisse versperrt. „Auf starre Blockaden, wie zum Beispiel Betonklötze, wird bewusst verzichtet, um schnell auf Situationen reagieren zu können“, erklärt Auffarth. Dies beziehe sich auch darauf, dass Rettungsfahrzeuge im Fall der Fälle schnell auf die Umzugsstrecke gelangen können.

Neu war in den vergangenen zwei Jahren, dass einige Polizisten während des Umzuges offen Maschinenpistolen getragen haben, weil von einer „abstrakten Gefährdungslage“ ausgegangen wurde. Dies ist dieses Jahr, nach aktueller Einschätzung der Lage, anders: Es gebe „keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage, daher wird auf eine offene Trageweise der Maschinenpistole verzichtet“, so Auffarth. Auf die Zahl der eingesetzten Kräfte habe dies keine Auswirkung, man sei mit „einer ähnlich hohen Zahl“ wie im vergangenen Jahr vor Ort. Unterstützt wird die Polizei beim Einsatz von Mitarbeitern des Landkreises Oldenburg sowie von Kräften des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr.

Die Polizei: Tipps

Auffarth weist explizit darauf hin, dass „das Führen von Anscheinwaffen“ grundsätzlich verboten sei – auch beim Fasching. Gemeint sind, kurz zusammengefasst, „Gegenstände, die im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen erwecken sollen oder können“. Auch die GGV hat dazu einen klaren Standpunkt: „Martialische Verkleidungen (Soldat etc.) sind nicht erwünscht“, heißt es auf der Homepage. Und weiter: „Die Diskussion mit Polizei oder Sicherheitsdienst, was Eurerseits echt wirkt oder nicht, wollt Ihr und wollen wir am Umzugstag nicht.“ Also im Zweifelsfall entsprechende Gegenstände gar nicht erst mitnehmen: „Ins Zelt dürfen sie eh nicht mitgeführt werden. Dazu gehören auch zum Beispiel Holzschwerter.“

               Der Umzug am 2. März auf NWZonline

Die Redaktion in Ganderkesee wird am Samstag, 2. März, einen Sonderdruck produzieren, der am Sonntag im Festzelt ausliegt.

Schon während des Umzugs wird es einen Live-Stream auf Facebook geben:

Auf nwzonline.de gibt es zudem am Umzugstag sowie am Sonntag die ersten Bilderstrecken und Videos.

    www.facebook.com/zeitungfuerganderkesee/

Zudem rät die Polizei, auf Wertgegenstände aufzupassen beziehungsweise diese gar nicht erst mitzunehmen. Auch beim Faschingsumzug komme es immer wieder zu Diebstählen. Auch solle nur maßvoll Alkohol getrunken werden. Gerade in den Abendstunden komme es immer wieder zu Körperverletzungen, die „meist auch im Zusammenhang mit Alkoholkonsum“ stehen würden.

Werden Straftaten beobachtet, sollte umgehend der Notruf über 110 gewählt werden. Darüber hinaus befinden sich zahlreiche Polizisten auf oder an der Umzugsstrecke und können jederzeit angesprochen werden. Auch die Polizeistation an der Bergedorfer Straße 5 ist geöffnet.

Die GGV: Bitte glasfrei!

Das Thema „Glasfrei um den Ring“ ist allen Beteiligten wieder ein besonderes Anliegen: Wirklich jede Glasflasche aus dem Ganderkeseer Faschingsumzug zu verbannen, wird der GGV und ihren Partnern zwar wohl niemals gelingen. Aber wer Glas mitbringt, soll es zumindest ordnungsgemäß entsorgen, statt Scherbenhaufen zu produzieren.

Neben dem Umweltaspekt werden durch Glasbruch und -scherben in jedem Jahr regelmäßig Verletzungen und Sachschäden verursacht. Zudem sei der Reinigungsaufwand der Umzugsstrecke sehr zeitintensiv, „wodurch sich die Freigabe des Ortskerns für den Fahrzeugverkehr regelmäßig bis in die Abendstunden verzögert“, betont hier nochmals die Polizei.

Entlang der Umzugsstrecke stehen 100 grüne Mülltonnen, die speziell für die Entsorgung von Glasflaschen vorgesehen sind. „Wirklich weit laufen muss niemand“, betonte GGV-Pressesprecher Timo Vetter immer wieder bei der Vorstellung des Glasfrei-Konzepts.

Unterstützung bei den Bemühungen, das Scherbenmeer immer weiter trockenzulegen, gibt es auch vom örtlichen Getränkehandel. Sowohl die Inkoop-Märkte in Ganderkesee und Bookholzberg und die Famila-Filialen in beiden Orten als auch der Getränkemarkt „Hol ab“ und die Shell-Tankstelle erweitern für das närrische Treiben ihr Sortiment um Spirituosen und Party-Getränke in glasfreien Behältnissen.

Zu Schaden kommen durch zerbrochenes Glas übrigens nicht nur Menschen: Die letzen beiden Jahre seien die ersten gewesen, in denen kein Rettungswagen einen platten Reifen hatte.

Die GGV: Tipps

Rucksäcke sind auf der Umzugsstrecke erlaubt. Wer damit ins Festzelt will, muss einer Durchsuchung seitens des Sicherheitsdienstes zustimmen. Verboten sind im Zelt gefährliche Gegenstände und eigene Getränke.

Letztere sind während des Umzugs natürlich erlaubt. Auch Bollerwagen dürfen mitgeführt werden, es wird aber davon abgeraten. „Ins Zelt können Bollerwagen natürlich nicht mitgenommen und auch nicht an der Garderobe abgegeben werden“, so die GGV.

Das DRK: Eigene Kräfte

Rund 100 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stehen am Umzugswochenende für den Sanitätsdienst bereit. Erstmals sei es gelungen, dass das DRK den gesamten Sanitätsdienst mit eigenen Kräften stellt, so Roar Abel, beim DRK im Landkreis zuständig für die Pressearbeit. Eingesetzt werden Rotkreuzler aus verschiedenen Ortsverbänden aus dem Landesverbandsgebiet. Unter den Einsatzkräften sind auch vier Ärzte, zwei davon werden an der Strecke in den beiden Notarztwagen positioniert, zwei werden dauerhaft am Verbandsplatz an der Pestalozzistraße in Ganderkesee stationiert.

An der Umzugsstrecke selbst sind zehn Rettungs- und Krankentransportwagen verteilt, zudem sind die Sanitäterinnen und Sanitäter sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad auf dem Umzug unterwegs. „Für die seelische Erste Hilfe“, wie Abel es ausdrückt, sind auch Kräfte der „psychosozialen Notfallversorgung“ im Einsatz. „Gerade, wenn Alkohol im Spiel ist, kochen die Emotionen hoch und es muss auch professioneller, seelischer Beistand geleistet werden“, erklärt Abel.

Das DRK: Verbandsplatz

Wie in den vergangenen zwei Jahren auch, wird der Verbandsplatz des DRK wieder an der Pestalozzistraße eingerichtet. Hier stehen zehn Betten zur Verfügung, auf denen sich Patienten ausruhen können. Zudem gibt es zwei Behandlungsplätze, auf denen auch beispielsweise Wunden genäht werden können. „Wir wollen die Krankenhäuser da soweit es geht entlasten“, erklärt Abel. In stetem Kontakt zum hauptamtlichen Rettungsdienst stehe man natürlich dennoch. Abel rechnet aus Erfahrung mit „rund 100 Patienten, die unsere Hilfe brauchen.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2154
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.