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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Festplatz: Zeitweise Stau vor dem Zelteingang

25.02.2020

Ganderkesee Das fürchterliche Faschingswetter am Sonnabend hat auch den Besucherandrang im Festzelt stark beeinflusst. Während in vorherigen Jahren viele Besucher nach dem Umzug noch am Straßenrand weiterfeierten oder sich an den Buden und in den Fahrgeschäften auf dem Festplatz vergnügten, wollten diesmal fast alle zur gleichen Zeit nur das Eine: dem Regen ausweichen und rein ins schützende Festzelt.

Das führte zwangsläufig zu einem Engpass am Eingang – und zu längeren Wartezeiten für all jene, die draußen in der Schlange standen – und im Regen. „Ich habe volles Verständnis dafür, dass die Leute das nicht lustig fanden“, sagte Festwirt Ulf Thiemann, „aber Sicherheit geht nun mal vor.“ Jeder, der ins Festzelt wollte, musste durch die Sicherheitsschleuse.

Bis 21 Uhr habe stetig ein starker Andrang geherrscht, berichtete Thiemann. Viele Gäste seien durchgefroren oder durchnässt gewesen. „Das hat dann auch dazu geführt, dass im Zelt viel früher Schluss war als sonst“, so der Wirt. Die Folgen des Brandes vom vergangenen Mittwoch haben laut Thiemann am Sonnabend keine Rolle mehr gespielt. Das durch das Feuer beschädigte Garderobenzelt sei rechtzeitig ersetzt worden.

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Im Umfeld des Festzeltes kam es wie in den vergangenen Jahren wieder zu einigen gewalttätigen Auseinandersetzungen – meistens in Zusammenhang mit überhöhtem Alkoholkonsum.

Die Zahl der durch Schlägereien Verletzten hat nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes zugenommen. DRK-Sprecher Roar Abel berichtete von einer zeitweise sehr aggressiven Stimmung gegen 1 Uhr in der Nacht zu Sonntag auf dem Gelände der Shell-Tankstelle an der Raiffeisenstraße.

GGV-Präsident Uwe Meyer wusste von einer Gruppe junger Männer, die nach seinen Erkenntnissen aus Bremen angereist war und schon am Nachmittag während des Umzugs im Bereich des Famila-Getränkemarktes für Unruhe gesorgt habe.

Die Polizei hatte beim Faschingsumzug und in den Stunden danach insgesamt 13 Fälle von Körperverletzung registriert, davon vier schwere, bei denen Schlaggegenstände eingesetzt wurden. Zwei Sexualdelikte seien angezeigt worden, berichtete Gerke Stüven, Leiterin des Polizeikommissariats für den Landkreis Oldenburg. In einem Fall gehe es um Verdacht auf Vergewaltigung, hier müsse aber noch genau ermittelt werden, sagte sie. Im Übrigen hätten die „veranstaltungstypischen Straftaten“ auf dem Niveau des Vorjahres gelegen.

Als „erfreulich“ bezeichnete Stüven, dass es diesmal keine Angriffe oder Übergriffe auf Polizeibeamte gab. „Das hatten wir sonst immer.“

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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