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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Friedhof Ganderkesee: Auch in der Ewigkeit noch vereint

10.08.2018

Ganderkesee Auch Friedhöfe müssen mit der Zeit gehen, denn die Vorlieben der Menschen für Grabarten ändern sich. Darauf reagiert die ev.-luth. Kirchengemeinde Ganderkesee jetzt erneut: Nachdem im April schon neue Grabmale für die Baumbestattungen eingeführt wurden, gibt es jetzt Urnengräber für Partner.

„Als Wahlgrab gab es das bisher nicht“, so Pastorin Susanne Bruns am Donnerstag, als die neuen Grabstellen erstmal vorgestellt wurden. Man reagiere damit auf die Wünsche der Hinterbliebenen. „Viele haben das Bedürfnis, eine ganz bestimmte Stelle zu haben, an der sie etwas anpflanzen oder hinlegen können“, erklärt Swenja Scherschanski von der Friedhofsverwaltung. „Das war auf den pflegefreien Partnergräbern nicht möglich“, so Scherschanski weiter. Und auch bei den bisherigen Urnengräbern fehlte diese Möglichkeit. „Der Wunsch, hier eine Alternative zu schaffen, wurde oft an uns herangetragen“, sagt Scherschanski.

Nach einer Fortbildung von Pastorin Bruns nahm die Idee für die Gräber, in denen zwei Urnen bestattet werden können, Gestalt an. In Hamburg hatte Bruns ähnliche Grabstellen gesehen. Zusammen mit der Firma Grabdenkmale Lange aus Delmenhorst wurden Konzept und Machart der neuen Gräber entwickelt.

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Zwei Beispielfelder mit insgesamt acht Plätzen – also Platz für 16 Urnen – wurden auf dem Friedhof an der Urneburger Straße schon angelegt. Eines mit Sternen, das andere mit Herzen. „Jede einzelne Stelle bekommt einen Stern beziehungsweise ein Herz, auf dem dann die Namen der Verstorbenen eingraviert werden“, so Bruns.

Die Grabstellen liegen bewusst inmitten der „normalen“ Reihengräber – und es könnten noch mehr werden. „Wir schauen, wie hoch der Bedarf hier in Ganderkesee ist und richten uns danach“, sagt Bruns. Die Laufzeit für die Gräber betrage, wie bei anderen auch, 30 Jahre. Gerade für Ehepartner sei es schön zu wissen, dass sie auch nach einer Urnenbestattung zusammen in ein Grab kommen können.

Auch für die Firma Lange war die Anlage dieser Grabstätten eine Premiere. „Soweit wir wissen, gibt es solche Gräber hier in der Region noch nicht“, so Steinmetz Ingo Hammer. Als die Friedhofsverwaltung auf sie zugekommen sei, habe man verschiedene Material- und Farbmuster vorbereitet. Über diese habe dann der Friedhofausschuss beraten und sich letztendlich für die Granitart „Paradiso“ bei den Gräbern mit Herzschmuck und „Star Galaxy“ bei denen mit Sternschmuck entschieden.

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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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