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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Fast zu schön zu glauben!“

18.02.2019

Ganderkesee Kirstin Rohlfs und Jens Hambach mussten sich die Augen reiben, als sie in der Nacht zu Sonntag auf ihre Liste schauten. Auf diesem Zettel, der für die Öffentlichkeit unsichtbar hinter den Kulissen lagert, notiert das Regieteam bei jedem Büttenabend, wo noch an Stellschrauben gedreht und der Ablauf verbessert werden kann. Nach dem 2. Büttenabend war der Zettel leer.

„Das hat es so wirklich noch nie gegeben. Es ist fast zu schön, zu glauben!“, befand Kirstin Rohlfs am Sonntag auf Nachfrage der NWZ. Ihre Zwischenbilanz des ersten Büttenabend-Wochenendes, an dem rund 1600 Gäste in der rappelvollen Festhalle gefeiert haben, fällt so überragend aus, dass sie fast Angst vor dem zweiten Wochenende hat. „Man darf da jetzt nicht abergläubisch sein.“

Schon im Vorfeld hatten alle Zeichen auf einen gelungenen Start in die heiße Phase des Ganderkeseer Faschings hingedeutet: Die Festhalle am Steinacker war bereits für alle vier Büttenabende ausverkauft. Aber auch stimmungsmäßig entsprach der Auftakt diesmal nicht dem gewohnten Muster – war die Premiere in den Vorjahren in anderen Jahren noch leicht hinter den drei nachfolgenden Abenden zurückgeblieben.

„Als am Freitag die Technik das erste Intro einspielte, stand das Publikum“, freute sich Kirstin Rohlfs. Dass die Elektro-Klänge für manchen Stammbesucher der Büttenabende etwas zu hart seien könnten, ist den Regisseuren bewusst. „Wir haben ein Publikum, das unterschiedlicher kaum sein könnte“, erklärte Kirstin Rohlfs. Aber insbesondere bei den feierlustigen jüngeren Gästen komme das In­tro an. „Und beim Aufmarsch mit seinen traditionellen Klängen fühlen sich dann vielleicht die langjährigen Gäste stärker angesprochen.“ Rohlfs und Hambach, die das vierte Jahr im Regieteam sitzen und seit dem vorigen Jahr als Duo für die Abläufe verantwortlich zeichnen, setzen auf die richtige Mischung.

Aber nicht nur im Saal herrschte Partystimmung – auch das Miteinander hinter den Kulissen beeindruckte die beiden Regisseure. Angefangen vom Büko (Bühnenaufbaukommando), das diesmal schon im Vorfeld mit den aufwendigen Kulissen jede Menge Arbeit hatte und auf der Bühne so viel umzubauen hatte wie selten zuvor, bis hin zu den Aktiven. So habe man verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle fürs Publikum nahezu unsichtbar kompensiert, erklärt Rohlfs. Teils hätten Tänzer spontan in anderen Gruppen ausgeholfen, teils seien Sänger kurz vor knapp für andere eingesprungen. „Ich bin sprachlos, wie viel Gemeinschaft da stattfindet. Das ist Wahnsinn!“, sagte Kirstin Rohlfs.

In den Griff bekommen hat das Regieteam auch den einzigen Wermutstropfen des Premierenabends: die ausufernde Zeit. Fast fünf Stunden hatte das Programm am Freitag gedauert, was freilich auch den Begrüßungen der zahlreichen Ehrengäste geschuldet war. Das Regieteam straffte schließlich hier und da – und war am Samstag mit gut vier Stunden wieder im selbst gesteckten Zeitrahmen.


Mehr Fotos und ein Video unter   www.nwzonline.de/fasching-ganderkesee 
Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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