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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kommunalservice Bereitet Fasching In Ganderkesee Vor: 500 Straßenschilder für den Festumzug aufgestellt

21.02.2020

Ganderkesee „Eigentlich ist alles Routine geworden“, sagte Mücahit Yalcin vom Kommunalservice Nordwest. Für den Festumzug in Ganderkesee müssen seine Kollegen und er jedes Jahr viele Vorbereitungen treffen. Eine Woche lang dauert das, weshalb die Mitarbeiter bereits seit Montag unterwegs sind.

„Wir sperren den Festplatz und die Raiffeisenstraße, wenn der Zeltaufbau losgeht“, zählte Yalcin auf. „Wir bauen Taxistände, sperren Straßen und schildern die Umleitungsstrecke aus.“ Weil es während des Umzugs kein Durchkommen für Rettungskräfte gibt, werden entlang der Umleitungsstrecke um den Ortskern Halteverbotsschilder aufgestellt, die zunächst noch abgeklebt sind. „Das sind bestimmt 500 Schilder“, schätzte Yalcin.

Drei Tage dauere es jedes Jahr, bis diese aufgestellt sind. Am Samstagvormittag seien dann acht Mitarbeiter des Kommunalservices unterwegs, um die Halteverbote alle zu „aktivieren“. Im Lager des Unternehmens gebe es aufgrund dieser Menge auch extra Ständer für die Verbotsschilder – anders als bei den weißen Absperrgittern. „Die brauchen wir auch für andere Zwecke, aber wenn Fasching ist, benutzen wir alle“, so Yalcin.

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Bei Engpässen wurden auch schon Gitter nachbestellt. Rund 100 Stück werden im Vorfeld entlang von Fußwegen aufgestellt, um Straßen für den Umzugs zu sperren.

Die Witterung ist für die Arbeit ein nicht unerheblicher Faktor, wie Yalcin erklärte. „Wenn Sturm droht, müssen wir die Pfähle deutlich tiefer schlagen.“ Bei Frost mussten in früheren Jahren sogar Löcher gebohrt werden, um Schilder aufzustellen. „Vor etwa zehn Jahren mussten wir Fußwege mit einem Bagger abkratzen, weil es so viel Eis gab“, erinnerte er sich. In diesem Jahr sei es auf dem Festplatz dagegen so nass, dass dort noch Rindenmulch verteilt werden musste.

Weniger Aufwand mache dagegen das Aufstellen der rund 120 grünen Abfalltonnen entlang des Rings. Erfahrene Kollegen, die genau wüssten, wo mehr Tonnen benötigt werden und wo weniger, binden diese mit Kabelbindern an Pfosten fest. „Da sind wir gut eingespielt“, sagte Yalcin.

Auch die Stromversorgung auf dem Festplatz fällt unter die Obhut des Kommunalservice. „Das machen wir seit fünf Jahren“, erklärte Geschäftsführer Uwe Nordhausen. Für die Gemeinde bedeutete das langfristige Planungssicherheit. Sämtliche Schausteller werden über die Anschlüsse versorgt, die bis zu 400 Volt und 124 Ampere liefern.

Schon um 17 Uhr wird der Kommunalservice am Samstag beginnen, die aufgestellten Schilder, Gitter und Tonnen wieder einzusammeln. „Das machen wir dann mit zehn Mann“, sagte Yalcin. So wie jedes Jahr.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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